Richelsdorfer Narren zurück auf der Bühne

Ein Höhepunkt der Narrenschau: der Auftritt der „Hüpfendales“ auf der Suche nach dem alten Häuptling der Indianer. Fotos: Vöckel

Richelsdorf. Die Zwangspause ist zu Ende. In Richelsdorf wird wieder Karneval gefeiert. Nach drei Jahren Abstinenz startete der Neubeginn erfolgreich mit zwei Prunksitzungen.

Drei Jahre lang waren die Narren in Richelsdorf in der Versenkung, jetzt sind sie wieder aufgetaucht. Die Erneuerung der Weißberghalle mit seinen vielen Verzögerungen bewirkte die Zwangspause, die nun zu Ende ist. Am Wochenende starteten die Jecken des Wildecker Ortsteils in die 31. närrische Kampagne mit zwei Prunksitzungen und einem Kinderfasching.

Das war eine glanzvolle Renaissance mit 97 Aktiven auf, vor und hinter der Bühne in der farbenprächtig geschmückten Festhalle. Tosender Applaus eines gutgelaunten Publikums war der Lohn für vier Stunden Frohsinn, Jubel, Trubel und tolle Tänzen am laufenden Band. Beschwingt startete das Narrenschiff mit einer Schunkelrunde. Das war ein Potpourri bekannter Stimmungslieder mit den Musiker der Kapelle Meldodys in der ersten Sitzung am Freitagabend.

Ortsvorsteher Wilfried Wetterau verpflichtete als Obernarr die Besucher zum Einhalten von elf närrischen Geboten. Die waren mit echten Grausamkeiten gespickt. Den Gardemädchen nicht unter den Rock schauen, mussten die Zuschauer stehend geloben.

Wieder Karneval in Richelsdorf

Moderator der vierstündigen Prunksitzung war Mike Rimbach, Ausrichter die Gemeinschaft Richelsdorfer Vereine (GRV) mit Cheforganisator Boris Rimbach an der Spitze, der von vielen Helfern unterstützt wurde.

Wer alles zu dem Mammut-Feierprogramm beitrug, lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der Rotenburg-Bebraer Allgemeine.

Von Herbert Vöckel

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