Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Tödlicher Fenstersturz in Obersuhl war offenbar ein Unfall

Der Tod eines 32-jährigen Mannes in Obersuhl in der vergangenen Woche war ein Unfall. Davon geht die Staatsanwaltschaft Fulda aus.

Die Leiche war am frühen Dienstagmorgen im Innenhof eines Wohn- und Geschäftshauses an der Eisenacher Straße in Obersuhl entdeckt worden. Der Mann war aus einem Dachgeschossfenster des Wohn- und Geschäftshauses gestürzt und hatte sich dabei die tödlichen Verletzungen zugezogen.

Die Obduktion habe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, berichtet Staatsanwältin Dr. Christine Seban, die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, auf Anfrage unserer Zeitung. „Es haben sich auch keine Anhaltspunkte für suizidale Gedanken des Verstorbenen ergeben, sodass von einem Unglücksfall auszugehen ist“, betont Seban. Der Verunglückte, der aus Bad Sooden-Allendorf stammte, hatte bei einem Freund, dem Wohnungsinhaber, übernachtet. Beide hätten am Abend zuvor auch Alkohol konsumiert. „Ob dieser indes letztendlich verantwortlich für den Sturz war, konnte nicht sicher festgestellt werden“, betont Dr. Seban. dup

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.