Karneval

Über 1000 Teilnehmer beim ersten Rosenmontagsumzug in Obersuhl 

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Riefen beim Rathaussturm die Narrenherrschaft aus: die Obersuhler Narren.

Zum 50-jährigen Bestehen des Obersuhler Carneval-Vereins zogen beim ersten Rosenmontagsumzug des Wildecker Ortsteils mehr als 1000 Menschen durchs Dorf.

Ihr Ziel: das Rathaus. Lange mussten die Wildecker Narren nicht warten, bis sich Bürgermeister Alexander Wirth am Rosenmontag geschlagen gab und unter kräftigen „Helau“-Rufen den Schlüssel seines Amtssitzes herausrückte. 

Mit dem Rathaussturm regieren nun drei Tage lang die Karnevalisten in Obersuhl. Eine der ersten Amtshandlungen von Andreas Schneider, Sitzungspräsident des Obersuhler Carneval-Vereins: Schluss mit der Vergnügungssteuer. Anschließend regnete es Konfetti und Kamelle in die Menge.

Hier gibt es Eindrücke vom Festzug und dem Rathaussturm:

Rosenmontag in Obersuhl: Narren feiern mit Festzug und Rathaussturm

 © Lisa Hirdes
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In der Karnevalshochburg an der Suhl gehören Prunksitzung und Weiberfastnacht schon lange zur Tradition, einen Rosenmontagsumzug gab es noch nie. Grund genug für den OCV, das zum 50-jährigen Bestehen des Vereins nachzuholen. Mehr als eintausend Menschen zogen gut gelaunt und in bunter Verkleidung durch den Wildecker Ortsteil. 

Neben Clowns und Cowboys – den Klassikern – waren vor allem Einhörner ein beliebtes Kostüm.  Viel Mühe hatten sich die Schulklassen gegeben, die einen großen Teil der Festumzügler stellten und den freien Tag genossen: „Das Leben ist zu kurz, um normal zu sein. Sei verrückt“, hieß es auf einem ihrer Banner. Eine herzliche Einladung an alle Zuschauer am Straßenrand.

Nachricht aus Volkmarsen erreichte Obersuhler Narren nach Rathaussturm

Erst als Rathaussturm und Festzug bereits vorbei waren, erreichte die schreckliche Nachricht aus Volkmarsen (Waldeck-Frankenberg) die Obersuhler Narren: Ein 29-Jähriger war am Rosenmontag absichtlich mit seinem Auto in die Zuschauermenge des dortigen Festzugs gerast. 

Laut Polizei wurden 52 Menschen verletzt, darunter 18 Kinder. "Das ist einfach dramatisch", sagte Martin Wagner vom Obersuhler Carneval-Verein am späten Abend - als in Obersuhl eigentlich noch der Rosenmontag mit dem ersten eigenen großangelegten Festzug gefeiert werden sollte. 

Von Lisa Hirdes und Clemens Herwig

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