Wildecker Kieswerk: Antrag auf Erweiterung verzögert sich

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Das Wildecker Kieswerk will sein Abbaugebiet in Richtung Obersuhl erweitern.  

Wildeck. Der offizielle Antrag des Wildecker Kieswerks, seine Abbaufläche in Richtung Obersuhl zu erweitern, verzögert sich. Er wird wohl erst im Sommer eingereicht.

„Wir hoffen, dass die erforderlichen Unterlagen bis zum Sommer 2017 erstellt sind“, erklärte Matthias Nörthen, der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Irma Oppermann, auf Anfrage unserer Zeitung. Das Wildecker Kieswerk ist eine Tochter der Firma Oppermann. „Wir wollen die Unterlagen mit großer Gründlichkeit erstellen“, betonte Nörthen.

Die Pläne des Kieswerks sorgen für Wirbel in Wildeck. Einige Obersuhler Hausbesitzer, die Schäden an ihren Häusern haben, halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Kiesabbau dafür verantwortlich ist. Ein Gutachten, dass das Kieswerk in Auftrag gegeben hat, besagt, dass der Kiesabbau nichts damit zu tun habe.

Zu dem Genehmigungsverfahren gehört eine intensive Umweltverträglichkeitsprüfung. Genehmigungsbehörde ist das Thüringer Landesverwaltungsamt. Das Werk baut Kies auf Untersuhler Gebiet ab. Auch die geplante Erweiterungsfläche in Richtung Obersuhl liegt noch auf der thüringischen Seite. (dup)

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