Windpark: Wildecker fühlen sich verschaukelt

Gigantische Projekte: Unser Foto zeigt eine Windkraftanlage auf dem roten Berg zwischen Nentershausen-Mönchhosbach und Berneburg. Archivfoto: Dupont 

Wildeck. Das Wildecker Parlament protestiert dagegen, dass es keine Möglichkeit für die Bürger gibt, sich direkt an dem geplanten Windpark Gaishecke zu beteiligen.

Die Gemeindevertretung Wildeck protestiert gegen die Vorgehensweise der Bürgerwind GmbH Gaishecke bei der Planung und Errichtung des Windparks im Grenzbereich der Kommunen Heringen, Friedewald und Wildeck.

„Durch falsche Versprechungen und den Namen Bürgerwind Gaishecke seien die Bürger in die Irre geführt worden, weil sie davon ausgehen konnten, dass eine Beteiligung möglich ist“, heißt es in dem Protestschreiben, das die Gemeindevertretung am Donnerstagabend auf Antrag der Grünen verabschiedet hat.

14 Gemeindevertreter stimmten dafür, drei dagegen, elf enthielten sich.

Mit diesem Vorgehen werde die Akzeptanz für Windparks in der Bevölkerung weiter verringert, heißt es in dem Beschluss. Das Parlament appelliert an die Verantwortlichen in Regierungspräsidien, bei Hessen-Forst und den zuständigen Ministerien, bei künftigen Vertragsabschlüssen zu Windkraftprojekten eine finanzielle Beteiligung von Bürgern sicherzustellen.

Nach Angaben der Grünen ist eine Beteiligung von Bürgern und Genossenschaften auch nach der Verschärfung des Kapitalanlagegesetzes durchaus möglich.

Was die Grünen am meisten ärgert und warum eine direkte Beteiligung doch möglich ist, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von René Dupont

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