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Windpark in Hohenroda soll bis Jahresende ans Netz

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Von: Jan-Christoph Eisenberg

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Betoniert und verfüllt: Die Fundamente für die fünf Windräder des Windparks Hohenroda sind fertig, in Kürze soll die Montage der Turmsegmente beginnen.
Betoniert und verfüllt: Die Fundamente für die fünf Windräder des Windparks Hohenroda sind fertig, in Kürze soll die Montage der Turmsegmente beginnen. © Jan-Christoph Eisenberg

Zwischen den Hohenrodaer Ortsteilen Mansbach, Oberbreitzbach und der Landesgrenze zu Thüringen laufen derzeit die Bauarbeiten für insgesamt fünf Windräder, die das Unternehmen Pure New Energy AG (PNE) aus Cuxhaven dort errichten lässt.

Hohenroda/Schenklengsfeld – „Die Fundamente sind alle betoniert und wieder angefüllt. Der Bau der Kabeltrasse ist in Arbeit. Das Umspannwerk Ausbach ist fertig und in Betrieb“, erläutert Unternehmenssprecherin Meike Wulfers auf Nachfrage den aktuellen Stand der Arbeiten.

In Kürze werde damit begonnen, die Betontürme der Anlagen zu errichten. „Die Betonturmringelemente werden bereits an die einzelnen Standorte der Windkraftanlagen geliefert. Die Lieferung der Windturbinenkomponenten beginnt voraussichtlich ab Mitte September, gefolgt von der Errichtung der Windturbinen.

Der konkrete Zeitpunkt ist jedoch abhängig von den Wetterbedingungen“, verdeutlicht die Pressesprecherin. Die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen sei für Ende 2022 geplant.

Den Bau der fünf Rotoren Typ Nordex N149 mit 164 Metern Nabenhöhe, 238,5 Metern Gesamthöhe inklusive Rotorblättern und einer Leistung von jeweils 4,5 Megawatt hatte das Regierungspräsidium Kassel im Sommer 2021 genehmigt (unsere Zeitung berichtete).

Die ersten Betonsegmente für die Türme stehen zur Montage bereit.
Die ersten Betonsegmente für die Türme stehen zur Montage bereit. © Jan-Christoph Eisenberg

Ebenfalls noch im laufenden Jahr will PNE mit den Vorarbeiten für das sogenannte Repowering (Kraftwerkserneuerung) des Windparks auf Eichberg bei Schenklengsfeld beginnen. Die Anlage umfasst aktuell vier Windräder des Typs Nordex N 43 aus dem Jahr 1998 und drei des Typs Enercon E-70 aus dem Jahr 2005. „Eine Nordex-Windenergieanlage soll noch in diesem Jahr zurückgebaut werden.

Der Rückbau der drei anderen Nordex-Alt-Anlagen soll im nächsten Jahr erfolgen. Diese vier Anlagen sollen dann bis Ende kommenden Jahres mit vier Anlagen vom Typ Siemens SG 6.0-155 mit einer Nabenhöhe von 165 Metern, einem Rotordurchmesser von 155 Metern, einer Gesamthöhe von 242,5 Metern und einer Nennleistung von 6,6 Megawatt ersetzt werden“, kündigt die PNE-Sprecherin an.

Den Abbau der alten und Bau der neuen Windräder hatte das Regierungspräsidium Kassel Anfang des Jahres genehmigt (unsere Zeitung berichtete). Ins Netz eingespeist werden soll der von den vier neuen Anlagen produzierte Strom über eine Kabeltrasse zum neuen Umspannwerk bei Ausbach.

(Jan-Christoph Eisenberg)

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