Im Ski- und Loipenpark ist Langlauf eingeschränkt möglich

Winterspaß am Eisenberg

Schneelust und -frust am Eisenberg: Wintersportfreunde könnten ihrem Hobby zumindest teilweise nachgehen, doch der Wind verwehte Loipen. Das Foto zeigt den neuen Pistenbully.
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Schneelust und -frust am Eisenberg: Wintersportfreunde könnten ihrem Hobby zumindest teilweise nachgehen, doch der Wind verwehte Loipen, die mit dem neuen Pistenbully vorbereitet worden waren.

Auf dem höchsten Berg des Kreises Hersfeld-Rotenburg, dem Eisenberg bei Neuenstein, kamen Wintersportfreunde am Wochenende auf ihre Kosten.

Neuenstein – Auf dem Eisenberg konnten am Wochenende Wintersportfreunde erstmals zu mindestens teilweise ihrem Hobby nachgehen. Für die vielen Kinder bot die Schlittenwiese schon ideale Möglichkeiten, die von zahlreichen Besuchern ausgenutzt wurden. Am Samstag war auch das komplette Vorstandsteam des SC Neuenstein im Einsatz und erstmals wurde mit dem neuen Pistenbully versucht, die Höhenloipe am Plateau des Eisenbergs zu spuren.

„Wir hatten am Freitag am späten Nachmittag mit unserem neuen Bully schon einen Teil der Loipen 1 und 2 auf dem Plateau gespurt, doch am Samstag war davon nach Schneefall in der Nacht und Verwehungen leider nicht mehr viel zu sehen,“ konnte der 2. Vorsitzende Stefan Langbein berichten. „Unser gesamtes Team hat sich wirklich sehr bemüht, nur reichte die Schneedecke sowohl auf dem Plateau und am Stern am Samstag nicht aus, um optimale Loipen für Klassisch und Skating zu spuren.“

Das Vorstandsteam nutzte die Zeit, um Infotafeln und die Loipenbeschilderung auf dem Plateau aufzustellen. „Wir haben vor vier Monaten eine professionelle Beschilderung für den gesamten Ski- und Loipenpark hier auf dem Eisenberg beim Deutschen Skiverband bestellt. Leider bisher ohne Ergebnis,“ zeigte sich der Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Hemel enttäuscht über den Skiverband.

Durch Schneefälle in der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich die Situation auf dem Eisenberg leicht verbessert. „Auf dem Plateau hatten wir am Vormittag noch Schneefall, zum Teil starker Wind und somit wieder Verwehungen. Daher war an ein Spuren der Loipen nicht zu denken. Aus diesem Grund haben wir den Motorschlitten der Firma Wiegand zum Einsatz gebracht und bei einer Schneelage von etwa 15 Zentimentern zumindest die Loipe am Stern gespurt. Diese konnte man bis Höhe Liesburg auch am Nachmittag noch gut laufen, im weiteren Streckenverlauf Richtung Kreuzeiche wurde es aber schwierig,“ berichtete Wintersportwart Hans-Jürgen Müller, der am Vormittag von Christian Freund aus Salzberg und Ernst Hellwig beim Spuren der Loipen unterstützt wurde. Es fehlten aber noch gut 20 Zentimeter Neuschnee und einige Minusgrade, um das alpine Skifahren zu ermöglichen und den Lift in Betrieb zu nehmen, teilt der Skiclub mit.

Alle würden in diesem Skiwinter trotz Corona den Lift gern wieder einmal in Betrieb nehmen und hoffen sehr, „dass uns der dazu nötige Schnee noch beschert wird,“ erklärt Hans-Jürgen Müller. (red/kai)

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