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Wohn- und Pflegezentrum Im Mühlengrund in Obergeis offiziell eröffnet

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Von: Christine Zacharias

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Symbolische Schlüsselübergabe für das Haus im Mühlengrund in Obergeis: (von links) Mark Uhmeier (COO Carestone Group), Projektleiterin Angelika Tautz (Charleston), Beata Frankiewicz (Pflegedienstleitung), Gerrit Fiedler (Einrichtungsleiter) und Sebastian Kabak (CEO Charleston Holding).
Symbolische Schlüsselübergabe für das Haus im Mühlengrund in Obergeis: (von links) Mark Uhmeier (COO Carestone Group), Projektleiterin Angelika Tautz (Charleston), Beata Frankiewicz (Pflegedienstleitung), Gerrit Fiedler (Einrichtungsleiter) und Sebastian Kabak (CEO Charleston Holding). © Christine Zacharias

In Neuenstein-Obergeis ist am Donnerstagnachmittag das neue Wohn- und Pflegezentrum Im Mühlengrund offiziell eröffnet worden.

Obergeis – Der Bedarf an Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Deutschland ist groß. Dass nun auch in Obergeis mit dem Haus im Mühlengrund eine solche Einrichtung steht, das hat nicht nur mit dem Bedarf zu tun, sondern ganz viel mit dem politischen Willen und der Beharrlichkeit der Neuensteiner Kommunalpolitiker.

Das wurde bei der offiziellen Eröffnung des Hausesam Donnerstagnachmittag immer wieder betont. Von einer einzigartigen Unterstützung durch die Gemeinde und den damaligen Bürgermeister Walter Glänzer sprach zum Beispiel Mark Uhmeier, einer der verantwortlichen Geschäftsführer der Firma Carestone aus Hannover, die für Planung, Bau und Konzeptionierung zuständig war.

Betrieben wird das Wohn- und Pflegezentrum von der Charleston Holding, die bei diesem Projekt erstmals von Anfang an mitgeplant hat, wie Geschäftsführer Sebastian Kabak erklärte. „Die älteren Menschen haben unseren Wohlstand erst möglich gemacht“, sagte Kabak. Sie hätten es verdient, mit Respekt und ihren Wünschen entsprechend behandelt zu werden, und sollten die letzte Phase ihres Lebens in vollen Zügen genießen können.

Kabak wies auf das ganzheitliche Pflegekonzept von Charleston hin und betonte, wie wichtig es sei, dass nicht nur die Bewohner sich wohlfühlten, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein angenehmes Arbeitsumfeld vorfänden.

Auf 5800 Quadratmetern gibt es jetzt 84 Pflegeplätze, dazu 18 Plätze in der zur Einrichtung gehörenden Tagespflege, erklärte Projektleiterin Angelika Tautz, die die Geschichte des Hauses rekapitulierte und dabei immer wieder auf die gute Zusammenarbeit der beteiligten Firmen, auch der Baufirma ZB-Bau, und die Unterstützung der Gemeinde hinwies. Als Kontaktperson zwischen Charleston und Menschen, die entweder einen Pflegeplatz suchen oder sich für eine Arbeitsstelle interessierten, fungierte Bernd Ziehn.

Bewusst wird der Betrieb im Haus am Mühlengrund langsam hochgefahren. 15 Plätze sind derzeit belegt, Pflegedienstleiterin Beata Frankiewicz rechnet damit, dass der erste Wohnbereich Mitte August voll sein wird.

„Es war und ist uns ein Anliegen, dass Menschen heimatnah ihren Lebensabend verbringen können“, betonte Bürgermeister Roland Urstadt und versicherte auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde.

Den kirchlichen Segen sprach Pfarrer Michael Zehender. Musikalische Akzente setzte das Duo Devion. (Christine Zacharias)

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