Heiderich skeptisch

Zollstandort Bad Hersfeld bleibt vorerst erhalten

Bad Hersfeld. Der Zollstandort Bad Hersfeld bleibt vorerst Struktur bestehen. Das teilte der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth nach Gesprächen im Finanzministerium mit dem für den Zoll zuständigen Staatssekretär Werner Gatzer und dem Präsidenten der Oberfinanzdirektion Werner Nägler mit.

Demnach arbeite das Finanzministerium derzeit an einer besseren Ausrichtung ihrer Behörden bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit.

Mit einer Reform sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Hintergrund waren Gerüchte, wonach die Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Standort Bad Hersfeld vor der Schließung stünde.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich reagierte skeptisch auf die Ankündigung des Staatssekretärs. „Mit dieser Aussage widerspricht er sich selbst“, sagte Heiderich gegenüber unserer Zeitung. Schließlich habe das Finanzministerium selbst Druck gemacht und dazu abgefordert, bis zum 1. Februar eine Stellungnahme zum Standort Hersfeld abzugeben.

„Solange ich in Berlin Abgeordneter bin, wird in Bad Hersfeld nichts dicht gemacht“, versprach Heiderich. Genau wie Michael Roth wolle auch er, dass der Zoll in Bad Hersfelder erhalten bleibt. Am 31. Januar wird Heiderich gemeinsam mit Landrat Schmidt dazu Gespräche im Finanzministerium führen (red/kai)

Rubriklistenbild: © Symbolbild dpa

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