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Zwei Verletzte bei Wohnausbrand in Aua: Familie verliert ihr Zuhause

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Von: Jan-Christoph Eisenberg, Yuliya Krannich

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Flammen schlagen aus dem Dach eines Fachwekhauses.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Fachwerkhauses bereits im Vollbrand.  © TV-News Hessen

In der Nacht zum dritten Adventssonntag wurden die Feuerwehren aus Neuenstein mit Ortsteilen und die Feuerwehr aus Bad Hersfeld gegen 0.20 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Aua alarmiert. 

Nachdem eine Bewohnerin das Feuer im Dachgeschoss entdeckt hatte, verließ die Familie das Haus und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Fachwerkhauses bereits im Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel.

Feuerwehrleute löschen ein brennendes Fachwerkhaus.
Unter Einsatz von mehreren Rohren und über eine Drehleiter wurde zuerst im Außenangriff gegen die Flammen vorgegangen. In der zweiten Welle lief der Löschangriff unter Atemschutz mit mehreren Rohren von innen.  © TV-News Hessen

Laut Polizeiangaben sind zwei Bewohnerinnen mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gefahren worden. Die Feuerwehr musste neben den Löscharbeiten des Objektes auch verhindern, dass die Flammen auf ein Nebengebäude übergriffen. Unter Einsatz von mehreren Rohren und über eine Drehleiter wurde zuerst im Außenangriff gegen die Flammen vorgegangen. In der zweiten Welle lief der Löschangriff unter Atemschutz mit mehreren Rohren von innen.

Da die Feuerwehr über die Hydranten nicht genügend Löschwasser bekamen, musste eine 200 Meter lange Schlauchstrecke gelegt und Wasser aus der Geis gepumpt werden. Gegen 2 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und es mussten nur noch Nachlöscharbeiten vorgenommen werden. Wie Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger vor Ort mitteilte, waren ca. 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Für den Rest der Nacht blieb eine Brandwache an der Einsatzstelle zurück. Über die Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden, die Höhe des Sachschadens wird auf mindestens 400.000 Euro geschätzt.

Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt, die Brandermittlung der Kripo wird nach Beendigung der Löscharbeiten die Brandursachenermittlung aufnehmen. Die Bewohner des Mehrgenerationenhauses werden innerhalb der Ortschaft untergebracht. Aufgrund der Temperaturen von minus 4 Grad mussten die Einsatzkräfte die gesamte Einsatzstelle mit Streusalz abstreuen. yk/jce
 

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