Der Lauf an Silvester ist Kult

250 Sportler im Schützenwald am Start

FC Schwalmstadt-Fußballer laufen: vorne von links Peter Liebermann, Julian Ide, Jan Philipp Trümner, Constantin Trümner und hinten von links Benjamin Trümner, Fabian Seck, Janne Paul Suchomel, Leon Lindenthal und Ricardo Seck. FotoS: Jörg Döringer

Am letzten Tag des Jahres bietet der Schützenwald stets eine besondere Kulisse: Zum 49. Mal fand am Dienstagnachmittag der Silvesterlauf statt.

Organisiert wurde das sportliche Spektakel in bewährter Weise von den Mitgliedern des Tuspo Ziegenhain. Bei trockenem und kaltem Winterwetter war der Rundkurs der Laufstrecke unter optimalen Bedingungen zu laufen, den die 250 Leistungs- und Hobbyathleten im Schützenwald absolvierten.

Idyllische Strecke: Die Läufer waren bei optimalen Bedingen unterwegs.

Letzter Lauf der Saison

Der letzte Lauf der Laufsportsaison ist auch gleichzeitig der finale Lauf des KSK Schwalm-Eder-Laufcups. Es gaben sich nicht nur die Topläufer der nordhessischen Laufszene ein Stelldichein im Wald, auch viele Hobbyläufer ließen das Jahr sportlich aktiv ausklingen. Sogar einige Topläufer aus anderen Bundesländern wie Bayern oder aus Baden-Württemberg waren beim Schwälmer Traditionslauf im Schützenwald am Start. Mit dabei waren viele Freunde, Verwandte und laufsportbegeisterte Zuschauer, die fleißig anfeuerten und Daumen drückten und bei Tee und Würstchen mitfieberten. Moderiert wurde der Lauf vom Tuspo-Präsidenten Thomas Schrammel, im Startbereich behielt Bernd Bick den Überblick. Für gute Stimmung und rhythmische Trommelschläge sorgte Schwalmstadts Samba-Reggae-Gruppe Sola Quente. 

Sorgten für den richtigen Rhythmus: Die Samba-Reggae-Gruppe Sola Quente.

109 Läufer machten den Anfang und starteten auf der 2,7 Kilometerstrecke. Gestartet wurden beide Läufe mit dem obligatorischen Silvester-Knaller. Patriz Ilg aus der Schwäbischen Alb war auf der 2,7 Kilometerstrecke am Start, der ehemalige Welt- und Europameister im 3000 Meter Hindernislauf war wohl der bekannteste Teilnehmer in diesem Jahr. Dieter Vaupel vom Tuspo Ziegenhain war zum bereits 36 Mal beim Silvesterklassiker am Start und ist damit Rekordhalter. Jüngste Teilnehmer waren Jakob Semper, Peter Burkhardt und Greta Opper, alle mit dem Geburtsjahr 2012 und als ältester Teilnehmer war Peter Kalbfleisch vom VFB Schrecksbach mit dem Geburtsjahr 1937 auf der 8,1 Kilometer Strecke unterwegs. Die Laufvereine mit den meisten Läufern am Start waren der SC Neukirchen, die Ren(n)tiere Homberg, der SC Steinatal, der 1.FC Schwalmstadt und der Tuspo Borken.

Mit Spaß dabei : Greta Marie Umbach aus Mosheim un d Lili Charlotte Pfaff aus Oberaula.

Auch in diesem Jahr war wieder ein Sonderpreis vorgesehen für einen Streckenrekord auf der Langstrecke für Männer und Frauen. Die Topläufer aus Nordhessen und auch die vielen Hobbyläufer bewiesen Ehrgeiz und Motivation. „Hierbei steht nicht nur allein die Leistung im Vordergrund, es geht darum, unter Gleichgesinnten das Jahr sportlich ausklingen zu lassen“, erklärte der Tuspo-Präsident.

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