100 Tage: Neuer Kommandeur zieht Bilanz

Alte Hubschrauber werden erneuert

Bilanz: Brigadegeneral Eberhard Zorn. Foto: Wieber

Stadtallendorf. Brigadegeneral Eberhard Zorn, neuer Kommandeur der Division Schnelle Kräfte (DSK), zieht Bilanz nach seinen ersten 100 Tagen in dieser Position.

Materiell befindet sich die Division, zu der auch das Fritzlarer Kampfhubschrauberregiment gehört, derzeit in einer Übergangsphase. Da der Wartungsaufwand finanziell und zeitlich immer größer werde, sollen altes Material und alte Hubschraubermodelle, wie der Hubschrauber Bo 105 und der Transporthubschrauber Bell UH 1D in den nächsten Jahren schrittweise gegen den Kampfhubschrauber Tiger und den Transporthubschrauber NH 90 ausgewechselt werden, so der Kommandeur.

Die Division wird künftig die technische Betriebs- und Versorgungsverantwortung für alle im Heer vorhandenen Hubschrauber erhalten.

Im Bereich der Handfeuerwaffen bestehen derzeit noch Defizite, erklärte Zorn. Wegen Umgliederungen und dem andauernden Rücktransport von Material aus dem Afghanistan- Einsatz sind sie noch nicht wieder überall verfügbar. „Trotzdem sind wir in der Lage auch kurzfristig einen Auftrag, dazu gehören auch militärische Evakuierungsoperationen, zu hundert Prozent auszuführen“, stellte der General klar.

Die Verlegung der Luftrettungsleitstelle, die von Münster nach Stadtallendorf umziehen soll, wird seinen Angaben nach bis Mitte 2015 abgeschlossen sein. Ebenfalls dort stationiert wird im kommenden Jahr eine Logistikeinheit. Damit werden zum Stadtallendorfer Standort 1100 Soldaten zählen. Diese Einheit wird allerdings nicht der DSK angehören.

Von Alfons Wieber

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