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Altenhilfe in Treysa hat jetzt eine hauptamtliche Geschäftsführerin

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Von: Sandra Rose

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Baubesichtigung: Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Manuela Wolf (von links) verschaffen sich Werner Maier, Vereinsvorsitzende Doris Schäfer und Gudrun George einen Eindruck von den Fortschritten.
Baubesichtigung: Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Manuela Wolf (von links) verschaffen sich Werner Maier, Vereinsvorsitzende Doris Schäfer und Gudrun George einen Eindruck von den Fortschritten. © altenhilfe treysa

Der Verein Altenhilfe in Treysa zieht bald in sein neues Domizil in der Rosengasse. Auch in der Leitung hat sich etwas verändert – Manuela Wolf hat ab sofort die Geschäftsführung.

Treysa – Die Altenhilfe ist seit 1979 aktiv. Seinerzeit startete man mit einer Sozialstation, die Älteren vor allem dabei helfen möchte, möglichst lange im eigenen Zuhause bleiben zu können. Bis heute gehört unter anderem die Beratung und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Aufsetzen von offiziellen Schreiben zum Angebot.

Mit einem Fahrdienst unterstützt der gemeinnützige Verein die Vereinsmitglieder bei der Bewältigung des Alltags – sei es für den Weg zum Arzt oder zum Einkaufen. Darüber hinaus bietet er sogenannte Entlastungsleistungen an, etwa die praktische Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich oder auch bei der Betreuung im Alltag, heißt es vom Verein.

Mit wachsenden Aufgaben kommt eine neue Geschäftsführerin

Mit der Zeit sind die Aufgaben gewachsen, sodass künftig Manuela Wolf als hauptamtliche Geschäftsführerin eingestellt wurde. Sie soll sich um die Organisation und die Verwaltung kümmern. „Mir war es wichtig, bei einem Dienstgeber zu arbeiten, der im kirchlichen oder diakonischen Kontext steht“, sagt die 53-Jährige über ihre Entscheidung.

Manuela Wolf ist ausgebildete Diakonin und gelernte Sozialarbeiterin. „Es gibt viele einsame Menschen“, weiß sie, dagegen anzugehen sei ein Tel ihrer Arbeit. Die bisherigen Angebote sollen ausgebaut werden, nämlich über Ansprüche auf finanzielle Unterstützung zu informieren. „Außerdem wollen wir endlich wieder Begegnungsangebote machen, wie spielen, singen oder Aktivitäten, die das lebenslange Lernen unterstützen“, sagt Wolf.

Ein neues Haus für mehr Möglichkeiten

Das neue Haus biete künftig dazu noch mehr Möglichkeiten, auch um etwa den Umgang mit digitalen Medien zu kennenzulernen. In der Rosengasse entsteht derzeit der barrierefreie Neubau, der, neben Büros drei Räume für unterschiedliche Gruppenangebote vorsieht, die bei größeren Veranstaltungen verbunden werden können.

Angegliedert sind zudem eine Wohnung sowie eine kleine Ferienwohnung, die an Angehörige von Vereinsmitgliedern vermietet werden sollen. Trotz Materialengpässen und coronabedingten Personalausfällen soll im Herbst Einweihung sein.  

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