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Anbau für Hephata-Tagesstätte in Treysa

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Von: Sandra Rose

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Hochbaupolier Harald Stein zeigte den Kita-Kinder von links Isabel (5), Anton (7), Rijke (3), Lasse (3) und Milian (6) die Baustelle, dabei durfte auch die Fahrerkabine erkundet werden.
Hochbaupolier Harald Stein zeigte den Kita-Kinder von links Isabel (5), Anton (7), Rijke (3), Lasse (3) und Milian (6) die Baustelle, dabei durfte auch die Fahrerkabine erkundet werden. © Melanie Schmitt

Das neue Gebäude für Hephata soll etwa 280 000 Euro kosten. Auf 80 Quadratmetern soll es Platz für etliche Funktionsräume bieten.

Treysa – Ein 80 Quadratmeter großer Anbau entsteht an der Hephata-Kita in Treysa zur Sachsenhäuser Straße hin. In dem Anbau sollen ein Wickel- und ein Schlafraum, ein Besprechungszimmer mit PC-Arbeitsplätzen sowie ein Personalraum Platz finden, heißt es in einer Mitteilung.

„Der Anbau ist eine Erweiterung unseres Raumkonzeptes, geht aber nicht mit einer Erweiterung der Platzzahl einher“, sagt Diplom-Sozialpädagogin und Kita-Leiterin Anne Bertelt. Die Kita bietet vier Gruppen für 65 Kinder im Alter zwischen einem und sieben Jahren. Die Kosten des Anbaus belaufen sich auf circa 280 000 Euro, die Hephata aus Eigenmitteln finanziert, so Dr. Michael Gerhard, kaufmännischer Vorstand der Hephata Diakonie.

Mehr Möglichkeiten für Ruhe und Rückzug

„Uns lag bei dem Anbau eine weitere Verbesserung der Bedingungen sowohl für die Kinder als auch für die Mitarbeiterinnen am Herzen“, sagt Bertelt. „Die Kinder brauchen mehr Freiraum, aber auch Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten.“ In den vergangenen fünf Jahren sei der Trend erkennbar, dass Kinder früher und länger in die Kita kämen. „Vorher kamen die Kinder oft erst mit vier Jahren, heute kommen die meisten mit drei Jahren und tragen dann manchmal noch Windeln. Außerdem sind die meisten Kinder heute ganztags angemeldet, dementsprechend machen einige auch ihren Mittagsschlaf bei uns“, erklärt die Leiterin.

In der Krippengruppe für zehn Kinder ab einem Jahr und in der Integrationsgruppe der Kita wurden von Anfang an Wickelräume mit eingebaut, in den zwei anderen Gruppenräumen nicht. „Für die Kinder ab drei Jahren haben wir eine Wickelmöglichkeit auf der Personaltoilette geschaffen. Das geht aber nicht auf Dauer.“ Ähnlich sieht es beim Thema Mittagsschlaf aus, der bislang in der Turnhalle oder einem Nebenraum stattfinden konnte.

In dem Besprechungszimmer werden die Gruppenteams ihre Treffen halten und die Entwicklungsgespräche mit den Eltern der Kita-Kinder stattfinden können. „Für eine gelungene Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ist eine angenehme Atmosphäre wichtig“, erklärt Bertelt.

Im neuen Personalraum werden Dienstbesprechungen stattfinden und die Mitarbeiterinnen ihre Pausen entspannt verbringen können. Der Kita-Anbau soll im Sommer 2023 bezugsfertig sein.

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