Antreten mit Abstand

Bundeswehr: Gelöbnis auf dem Sportplatz in Oberaula

Rekruten beim Feierlichen Gelöbnis des Jägerbataillons auf dem Sportplatz in Oberaula
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Sechs Rekruten legten stellvertretend für die insgesamt 105 Soldaten ihren Treueid ab, während sie ihre Hände auf die Fahne der Bundesrepublik Deutschland legten und die Worte ihres Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Sven Kästner (hinten), nachsprachen.

Mit einem Feierlichen Gelöbnis zeigte sich das Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn erstmals seit knapp zwei Jahren wieder im größeren Rahmen der Öffentlichkeit.

Oberaula. Bei dem Feierlichen Gelöbnis legten 105 Rekruten der Fernmeldeausbildungskompanie ihren Treueid zur Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ab. Die Kulisse bildete laut Pressemitteilung der Sportplatz der Patengemeinde Oberaula.

Neben Oberaulas Bürgermeister Klaus Wagner und weiteren Gästen war auch das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel in den Knüll gereist und bot die musikalische Untermalung der Veranstaltung, an der nach längerer Pause auch wieder die Angehörigen und Partner der Uniformträger teilnehmen durften, allerdings unter strenger Einhaltung der gültigen 3G-Regeln.

Der Kommandeur des Jägerbataillons 1, Sven Kästner, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der durch die Soldaten gelobten Treue zur Verfassung unter anderem mit den Worten: „Das heißt für Sie, keinen Zweifel aufkommen zu lassen an ihrer Überzeugung, nicht nur Staatsform und deren Werte aktiv zu verteidigen, sondern auch die Würde eines jeden Menschen.“

Kommandeur erinnert an Hilfseinsätze

Der Kommandeur schlug damit zum einen die Brücke zu den Hilfseinsätzen der Bundeswehr während der Corona-Pandemie und Hochwasserkatastrophe, bei denen fast 500 Angehörige des Bataillons etwa 20 000 Stunden Dienst geleistet hatten. Zum anderen nutzte Kästner das Gelöbnis, um das Fehlverhalten einzelner Angehöriger der Streitkräfte in der jüngeren Vergangenheit zu verurteilen, gleichsam aber dadurch nochmals die Wichtigkeit des Treueschwurs zu unterstreichen. Diesen legten sechs Soldaten als Abordnung mit ihren Händen auf der Fahne der Bundesrepublik Deutschland ab, während der Rest der Formation mit einstimmte.

Kurz darauf beendeten Klänge des Heeresmusikkorps und der Ausmarsch der Abordnungen den offiziellen Teil, bevor Angehörige und Partner auf den Rasen traten, um ihre Liebsten in den Arm zu nehmen und Erinnerungsfotos zu machen. (sro)

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