Baukonzern Strabag erhält Zuschlag

Schwalmstadt: Bau der A49 geht weiter

Portal des A49-Tunnels bei Schwalmstadt-Treysa.
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Portal des A49-Tunnels bei Schwalmstadt-Treysa.

Die für den Bau der A49 verantwortliche Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmBH (DEGES) hat dem Baukonzern Strabag den Zuschlag für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung der A49 erteilt. Das teilte DEGES zum Wochenende mit.

Der Baubeginn für die beiden Abschnitte der A49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck soll laut DEGES noch 2020 erfolgen. Der 31 Kilometer lange Neubau zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck ist Teil des in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) geplanten Projekts „A49 AS Fritzlar – Ohmtal-Dreieck“. 

Bestandteile des ÖPP-Projekts sind laut Deges außerdem die bereits bestehende Strecke zwischen den Anschlussstellen Neuental und Fritzlar sowie der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Schwalmstadt und Neuental, der gegenwärtig konventionell durch Hessen Mobil gebaut wird. Die Strabag Infrastrukturprojekt GmbH konnte sich in einem mehrstufigen, europaweiten Vergabeverfahren durchsetzen, so die DEGES.  

Nach Fertigstellung wird diese Strecke ebenfalls in die Verantwortung des ÖPP-Auftragnehmers übergehen, heißt es von Seiten der DEGES weiter. Strabag übernimmt Betrieb und Erhaltung der insgesamt rund 62 Kilometer langen Projektstrecke für einen Zeitraum von 30 Jahren sowie die anteilige Finanzierung der Leistungen.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte am 23. Juni und 2. Juli die anhängigen Klagen zur A49 abgewiesen.

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