Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Ziegenhain

Basis des Gemeinschaft

Die Geehrten: (v.l.) Kreisbrandinspektor Thorsten Hertel, Landrat Winfried Becker, Norbert Mühling, Martin Plag, Markus Böse, Bernhard Eller, André Dickhaut, Robert Pfalzgraf. Foto: Haaß

Schwarzenborn. Am Freitag trafen sich Feuerwehrführungskräfte zur Verbandsversammlung des Kreisverbands Ziegenhain in der Kulturhalle in Schwarzenborn.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Robert Pfalzgraf, zog eine positive Jahresbilanz. Entgegen des Landestrend sei dank der Gründung der Wehr in der Knüllkaserne die Anzahl der Wehren im Verbandsgebiet sogar von 70 auf 71 gestiegen.

Zurzeit leisten im Altkreis Ziegenhain 1621 Frauen und Männer aktiven Feuerwehrdienst. 2014 mussten die Feuerwehren zu 351 Einsätzen ausrücken. Davon waren 67 Brandeinsätze und 205 Hilfeleistungseinsätze zu bewältigen. 72 Mal wurde blinder oder böswilliger Alarm ausgelöst, 59 Mal waren dafür Meldeanlagen ursächlich.

Im Rahmen von 44 Brandsicherheitsdiensten sorgten Feuerwehren bei Veranstaltungen für Sicherheit. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr habe man 25 Einsätze weniger gehabt.

Unter der Leitung des Kreisfeuerwehrverbands konnten durch ehrenamtlich tätige Kreisausbilder 328 Feuerwehrleute im Rahmen von 13 Lehrgängen ausgebildet werden.

Neben dem Jahresrückblick war auch in Schwarzenborn die Flüchtlingsproblematik das alles beherrschende Thema. Feuerwehren aus dem ganzen Altkreis beteiligten sich bei dem Aufbau der Erstaufnahme in Schwarzenborn und aktuell der Notunterkunft in Ziegenhain.

Die Bewältigung der Flüchtlingskrise zeige, wie wichtig das System der Freiwilligen Feuerwehren ist. Die Feuerwehr sei die sprichwörtliche Basis eines Gemeinwesens, sagte Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Kaufmannn. Landrat Winfried Becker bedankte sich bei den Führungskräften für das Engagement der Feuerwehren, konnte aber kein Ende des Einsatzes versprechen. Man arbeite nach wie vor im Katastrophenschutzmodus. (zmh)

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