Beim Eisbaden des LTV Neukirchen schwammen 45 Kinder und Erwachsene mit

Mit dem Spaten: Steffen Rößler befreite das Wasser von einer dünnen Eisschicht.

Neukirchen. Zum Eisschwimmen im Neukirchener Freibad trafen sich am frühen Neujahrsnachmittag etwa 150 Kinder und Erwachsene. Bei einer Außentemperatur von unter 0 Grad waren 45 von ihnen so mutig, in das ein Grad kalte Wasser zu steigen. Patrick Blumenauer war mit sechs Jahren der jüngste Teilnehmer und Christoph Reichstein mit 67 Jahren der älteste.

Doch bevor das Schwimmbecken betreten werden konnte, musste für die Schwimmbahn eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht zerschlagen und die Eisflächen zur Seite geschoben werden. Steffen Rößler, angetan mit einer dicken wasserdichten Hose, war von 11 Uhr bis kurz vor dem Startpunkt mit Spitzhacke und Spaten im Becken beschäftigt und betätigte sich als Eisbrecher. Nach einer kurzen Aufwärmrunde rannten die wagemutigen Schwimmer ins Becken. Obwohl erst elf Jahre alt war Ann-Sophie Stumpf bereits zum vierten Mal beim Eisschwimmen dabei.

Sammeln für Defibrillator

„Seit ich schwimmen kann, komme ich jede Woche zum Training“, erzählte die Schülerin. Mit einer bunten Spendenente sammelte der Schwimmverein in diesem Jahr für ein AED, einen automatisierten externen Defibrillator. „In jedem öffentlichen Gebäude sollte dieses Gerät vorhanden sein, um Leben zu retten“, sagte Ulrike de Taillez vom LTV Neukirchen.

Zum Aufwärmen und Anstoßen gab es für Gäste und Schwimmer frisch gebackene Krapfen, Gulaschsuppe und heißen Tee.

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