Kammerchor überzeugte in Hephata-Kirche mit Klangschönheit

Bekenntnis in Noten

Treysa. Mit einem eindrucksvollen Chorkonzert wurde die Reihe Musik zum Wochenschluss in der Hephata-Kirche am vergangenen Samstag fortgeführt. Der Kammerchor, ein Projektchor aus Studierenden der Musikhochschule Frankfurt und Prag, unter der Leitung von Jan Polivka, brachte Teile aus dem Oratorium „Christus“ von Franz Liszt zur Aufführung.

Inhaltlich wird das Leben Jesu nach Texten der Heiligen Schrift und der katholischen Liturgie in gregorianischem Stil und spätromantischer Klangvielfalt überzeugend dargestellt als persönliches Glaubensbekenntnis des Komponisten. Die Gesangssolisten: Karin Mayle, Dana Dubová, Aneta Drnovská, Stanislav Mistr und Wouter Tukker, ebenfalls Mitglieder des 30-köpfigen Gesamtchores, beeindruckten und überzeugten mit ihrer einfühlsamen Ausdruckskraft und Klangschönheit.

Dreiteiliges Werk

Ursprünglich besteht das Oratorium aus drei Teilen: Weihnachtsoratorium, Nach Epiphania, Passion und Auferstehung für Soli, Chor und Orchester. Davon musizierten Chor und Solisten Abschnitte vom Weihnachts- und Epiphaniasteil. Die Begleitung am Flügel übernahm Dirigent Jan Polivka mit virtuoser Spielweise und inspirierte den Chor mit seinem engagierten Dirigat. Die Orgelbegleitung übernahm Hephata-Kantorin Tabea Fuhr. Vom innigen Pianissimo bis zum strahlenden Fortissimo überzeugte der Chor mit seinem tonreinen Klang und inhaltlichen Interpretation. Als Zwischenmusik erklang die Klavierkomposition „La Campanella“ von Franz Liszt.

Solistin war Yukiko Wachi, eine Musikstudentin und ebenfalls Chormitglied. Mitreisend und ausdruckstark interpretierte sie das Werk. Das Publikum honorierte dies mit anhaltendem Beifall.

Mit dem klangvollen Hosianna vom Einzug in Jerusalem endete das Konzert. Die Konzertbesucher der Hephata-Kirche spendeten lang anhaltenden Applaus.

Von Wolfgang Adam

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.