Stormarnwerk verkauft und vor Modernisierung

Bickhardt übernimmt Steinbruch

Frielendorf. Eine Konzerntochter der Bickhardt Bau AG aus Kirchheim hat den Steinbruchbetrieb Stormarnwerk in Frielendorf übernommen. Der entsprechende Vertrag wurde am Montagabend unterzeichnet.

Alle 36 Arbeitsplätze blieben erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund anstehender „umfangreicher Neuinvestitionen“ in moderne Technik hätten sich die Altgesellschafter zum Verkauf entschieden.

Zum 1929 gegründeten Stormarnwerk gehören neben dem Hauptverwaltung in Frielendorf die Steinbrüche in Großropperhausen, Landsburg und Lohne sowie die Asphaltmischanlage Großropperhausen. Der Traditionsbetrieb betätigt sich als Steinbruch- und Veredelungsunternehmen in der Basaltbranche.

„Standorte gesichert“

Durch die geplanten Investitionen werde der Fortbestand der Standorte gesichert, teilte Bickhardt Bau weiter mit. Am Namen Stormarnwerk Frielendorf wolle man als Marke, die für Qualität steht, festhalten. Die Bickhardt Bau AG beschäftigt 1600 Mitarbeiter und erwirtschaftet eine Gesamtleistung von 380 Millionen Euro. Der Ankauf wurde über deren Konzerntochter Mitteldeutsche Hartstein-, Kies- und Mischwerke GmbH (MKW) abgewickelt. (bal)

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