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Ein Museum für die Petards baute Peter Neidhardt im Erdgeschoss seines Hauses in Kronberg auf. „Ich dachte, die Beatles haben ein Museum, dann muss es auch eines für die Petards geben“, sagte Neidhardt, der sein erstes Petardskonzert mit 15 Jahren erlebte. Er habe mit einer alten Musicbox angefangen und alle Singles der Petards ersteigert. Horst Ebert habe ihm eine originale Druckplatte eines Posters geschenkt und Rüdiger Waldmann die Samtjacke, die er bei seinen Auftritten oft getragen hatte.

Zu jedem Konzert in Hessen reiste Dave Obst mit dem Schienenbus aus Kronberg an. Er war Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in Treysa, in Niedergrenzebach und vielen anderen Orten. „Die Petards fuhren mit zwei weißen BMWs vor und hatten eine Bühnenshow, die es vorher so noch nicht in Deutschland gegeben hatte“, erinnerte sich Obst.

„Ich dachte, die Beatles haben ein Museum, dann muss es auch eines für die Petards geben.“

„Die Halle war zu Beginn immer dunkel, eine Gitarre stand verkehrt herum an dem großen Verstärker, ein Stroboskop warf Silberblitze in den Raum und dann betraten die Musiker in Zeitlupe die Bühne, fantastisch.“

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