Brandkatastrophe in Alsfeld: Rettungskräfte finden weiteren Leichnam

Alsfeld-Eifa. Nach der Brandkatastrophe am frühen Morgen im Alsfelder Ortsteil Eifa haben Feuerwehrleute während der Löscharbeiten am Vormittag im Schlafzimmer eine weitere tote Person gefunden. Die Bergung des Leichnams gestaltet sich laut Polizei im Moment noch sehr schwierig, da das Gebäude durch den Brand stark einsturzgefährdet ist. Vorrangig seien nun Abstützmaßnahmen am Haus, die durch Feuerwehr und Baufirmen betrieben werden.

Der im Schlafzimmer vorgefunden Leichnam ist noch nicht identifiziert. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass es sich um den 86-jährigen Ehemann der zuvor verstobenen 84-Jährigen handelt. Beide Personen bewohnten das Haus alleine.

Während der Löscharbeiten musste ein benachbartes Haus kurzzeitig evakuiert werden. Die dort wohnhafte dreiköpfige Familie konnte ihr Haus unverletzt verlassen. Das Übergreifen des Feuers auf das Nachbarhaus wurde durch die Feuerwehr erfolgreich verhindert.

Bei dem Einsatz verletzten sich die 47- und 48-jährigen Polizeibeamten, welche die 84-jährige leblose Frau aus dem brennenden Haus geborgen hatten, leicht durch Rausgasvergiftungen. Sie wurden zwischenzeitlich nach erfolgter ambulanter Behandlung im Kreiskrankenhaus Alsfeld wieder nach Hause entlassen.

Die Staatsanwaltschaft in Gießen und die Kriminalpolizei in Alsfeld führen die Ermittlungen weiter. Die Landesstraße 3160 aus Eifa in Richtung Grebenau ist nach wie vor voll gesperrt. Eine innerörtliche Umleitung ist eingerichtet. (dag)

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