In Schrecksbach soll ein Multifunktionsplatz für einen mobilen Skatepark entstehen

Auf die Bretter, fertig, los

Ein Traum für Skater und BMX-Fahrer: Ein mobiler Skatepark, wie hier im westfälischen Werne, soll auch durch Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis wandern. Foto: WA/nh

Schrecksbach. Mit Fördermitteln der Leader-Region soll in Schrecksbach ein neuer Multifunktionsplatz direkt am Schwalm-Radweg entstehen. Der Leader-Vorstand hat die Förderung dieses Projekts jetzt bewilligt. Der rund 15 Mal 20 Meter große Platz soll auf einem Teil der Parkfläche am Metzenbergstadion angelegt werden, sagte Schrecksbachs Bürgermeister Andreas Schultheis im Gespräch mit der HNA.

Genutzt werden soll der asphaltierte Platz für einen mobilen Skatepark, den sich Schrecksbach im 14-tägigen Turnus mit Willingshausen und Schwalmstadt teilen soll. Auch Borken, Neuental und Wabern sollen sich solch eine Anlage teilen.

In Schrecksbach fehlt bisher allerdings ein asphaltierter Platz, wo die Skater und BMX-Fahrer die Rampen des Skateparks nutzen könnten. Deshalb hatte die Gemeinde bei der Leader-Region Fördermittel für die Asphaltierung und den Bau eines Unterstands mit Sitzmöglichkeit beantragt.

Die Kosten für das Vorhaben liegen bei 40 000 Euro. 75 Prozent, also 30 000 Euro, übernimmt davon die Leader-Region. Die verbleibenden 10 000 Euro will Bürgermeister Schultheis möglichst durch Spenden von Firmen, Vereinen und Privatpersonen aufbringen. „Bisher haben wir schon rund 2000 Euro an Spenden erhalten, zudem haben wir bereits weitere Zusagen für Spenden“, sagte Schultheis. Wenn die Finanzierung steht, soll mit der Asphaltierung noch in diesem Jahr begonnen werden.

Für Januar ist dann die Errichtung des Skateparks geplant, der ebenfalls größtenteils von der Leader-Region finanziert wird. Die Kosten für die mobilen Rampen liegen bei rund 32 000 Euro. Die Leader-Region übernimmt rund 20 000 Euro, die restlichen 12 000 Euro werden anteilig von den Kommunen übernommen, die die Anlage nutzen wollen.

Fachwissen von Mr. Wilson

Das besondere an dem Projekt: Die Jugendlichen sollen am Aufbau der Rampen beteiligt sein und auch für die Pflege des Multifunktionsplatzes unter fachlicher Anleitung Verantwortung übernehmen. Das Fachwissen bringt der Kasseler Skateboardverein Mr. Wilson mit, der im Rahmen eines dreitägigen Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen die mobilen Rampen aufbaut. Angedacht sind zudem Kurse für Nachwuchs-Skater.

Die mobilen Rampen könnten einem Pressetext zufolge von zwei bis drei Personen leicht getragen werden wodurch sich die Jugendlichen ihren Parcours unterschiedlich zusammenstellen können. Die Koordination der Skateanlage übernehmen die Jugendpfleger.

Von Daniel Göbel

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