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Catalina Walde vom SG gewinnt Nasa-Wettbewerb

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Von: Sandra Rose

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Teilnehmer und Förderer: hinten von links Physiklehrer Bernd Gliemann, Wilhelm Bechtel von der Stadtsparkasse Schwalmstadt, Schulleiter Mario Cimiotti und Fachbereichsleiterin Kirsten Gläsel, vorne die Schülerinnen Evelyne Homakov, Nicole Schwarz, Catalina Walde und Magdalena Vaupel.
Teilnehmer und Förderer: hinten von links Physiklehrer Bernd Gliemann, Wilhelm Bechtel von der Stadtsparkasse Schwalmstadt, Schulleiter Mario Cimiotti und Fachbereichsleiterin Kirsten Gläsel, vorne die Schülerinnen Evelyne Homakov, Nicole Schwarz, Catalina Walde und Magdalena Vaupel. © Schwalmgymnasium Treysa

Die Schülerin hat sich mit dem Szenario „Menschen auf dem Mars“ beschäftigt und damit die Jury überzeugt.

Treysa – Catalina Walde hat den Nasa-Wettbewerb des Schwalmgymnasiums (SG) für sich entschieden. Aktuell arbeitet die Nasa an einer bemannten Marsmission. Dass die dortige Atmosphäre sauerstoffarm und der Radioaktivität ausgesetzt ist, sind zwei der großen Probleme, die es zu lösen gilt, bevor ein solch bahnbrechendes Vorhaben umgesetzt werden kann: Das hat Catalina Walde aus der E-Phase aufgearbeitet. Im Sommer fliegt sie nun an die United Space SchooI zum internationalen Space-Workshop nach Houston/Texas.

Schon seit 2001 entsendet das SG jährlich einen Schüler zum Space-Workshop in die USA, der von der „Foundation for International Space Education“ veranstaltet wird und vom ehemaligen Nasa-Mitarbeiter Prof. Dr. Karl-Heinz Siebold (Schwalmstadt) vermittelt wird.

Ziel ist es dabei, mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten und gemeinsam Strategien und Lösungsansätze für Herausforderungen der Raumfahrt zu erarbeiten. Daneben stehen vor allem der kulturelle Austausch, Besichtigungen von NASA-Anlagen und Vorträge von Wissenschaftlern und Astronauten im Vordergrund.

Diese einzigartige Möglichkeit ist es, die Catalina im Vorfeld gereizt hat: „Ich interessiere mich für Naturwissenschaften und könnte mir vorstellen, später mal in der Forschung zu arbeiten, eventuell im medizinischen Bereich“, erzählt sie. Mit dem Nasa-Wettbewerb könne sie viele Erfahrungen sammeln, die auch für ihre Zukunft wichtig werden könnten.

Deshalb habe sie in ihrem Aufsatz auch versucht, vor allem einen biologischen Schwerpunkt zu setzen. Sie erklärt in ihrem fünfseitigen Text, was kosmische Strahlung und Radioaktivität sind und wo diesbezüglich die Grenzen des menschlichen Körpers liegen.

„Dieses Wissen habe ich dann auf die zelluläre Ebene des Körpers übertragen und mit Inhalten aus den naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern verknüpft“, erläutert die Schülerin, die sich zusammen mit Bernd Gliemann, Physiklehrer und Organisator des Wettbewerbs, über den Sieg freut.

Evelyne Homakov, Magdalena Vaupel und Nicole Schwarz belegten die Plätze zwei, drei und vier. Finanziert wird die Reise in die USA von der Stadtsparkasse Schwalmstadt, mittlerweile zum 22. Mal. Mit einer Spende von 2500 Euro an den Förderverein des Schwalmgymnasiums unterstützt sie den Wettbewerb.  sro

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