Feuerwehr im Einsatz - Neue Unterbringung für Familie

Dachstuhl eines Wohnhauses in Oberaula ausgebrannt - Haus nicht mehr bewohnbar

Der Dachstuhl eines Wohnhauses stand am Pfingstmontag in Brand: Die Bewohner blieben unverletzt. Der Schaden wird auf bis zu 100 000 Euro geschätzt.
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Der Dachstuhl eines Wohnhauses stand am Pfingstmontag in Brand: Die Bewohner blieben unverletzt. Der Schaden wird auf bis zu 100 000 Euro geschätzt.

Der Dachstuhl eines Wohnhauses am Katteröder Weg in Oberaula hat am Montag gebrannt. Die Bewohner des Hauses, eine vierköpfige Familie sowie deren Besuch – ebenfalls eine vierköpfige Familie, – blieben dabei unverletzt. Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.

Den Schaden schätzt die Polizei auf bis zu 100 000 Euro. Oberaulas Bürgermeister Klaus Wagner hatte sich noch am Montag um eine Ersatzunterkunft bemüht. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, weitere Ermittlungen sollen am Dienstag folgen, so die Polizei weiter.

Wie Michael Becker, Gemeindebrandinspektor gegenüber der HNA mitteilt, wurde die Feuerwehr gegen 5.45 Uhr alarmiert. Als die Obraularer Wehren eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die acht Menschen hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Gebäude retten können. „Als wir eintrafen, waren die Bewohner schon draußen auf der Straße, vermutlich hatten sie aufmerksame Nachbarn geweckt“, so Becker.

Wegen der dichten Bebauung bestand die Gefahr, dass das Feuer auf Nachbargebäude übergreifen könnte.

Die Feuerwehr aus Neukirchen musste ebenfalls mit einer Drehleiter ausrücken. Wegen der dichten Wohnbebauung an der Straße bestand große Gefahr, dass das Feuer auf ein Nachbargebäude übergreifen könnte. „Das konnten wir glücklicherweise verhindern“, sagt Becker. Dennoch habe das Nachbargebäude einige Flammen abbekommen.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Oberaula und den Ortsteilen, sowie die Feuerwehr Neukirchen mit der Drehleiter – insgesamt 50 Einsatzkräfte. Laut Becker dauerte der Einsatz bis 9.30 Uhr am Montag. Mitarbeiter des Bauhofes halfen ebenfalls bei der Absperrung der Brandstelle.

Neben Oberaulas Bürgermeister waren zudem noch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar sowie Kreisbrandmeister Thomas Schier aus Schrecksbach vor Ort, um sich ein Bild von den Löscharbeiten zu machen. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und die Einsatzstelle beschlagnahmt.    lhn

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