Bereits vorhandene Magnete konnten weiter genutzt werden

Die Hephata-Klinik in Treysa hat ein neues MRT-Gerät

Schonende Untersuchung: Medizinisch Technische Radiologieassistentin Meike Nödel-Zein und Dr. Martin Hoppe am neuen MRT der Hephata-Klinik.
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Schonende Untersuchung: Medizinisch Technische Radiologieassistentin Meike Nödel-Zein und Dr. Martin Hoppe am neuen MRT der Hephata-Klinik.

Die Hephata-Klinik in Treysa hat ein neues MRT-Gerät in Betrieb genommen. MRT steht für Magnetresonanztomographie. Oft spricht man auch von Kernspintomographie.

Treysa – Dem vierköpfigen Radiologie-Team um Radiologe Dr. Martin Hoppe und Abteilungsleiterin Medizinisch Technische Radiologieassistentin Meike Nödel-Zein bietet die neue MRT-Technik laut Pressemitteilung bessere und umfassendere Diagnosemöglichkeiten. „Schneller, genauer, leiser und angenehmer, und das neue MRT der Hephata-Klinik ist auf dem neuesten Entwicklungsstand“, sagt Klinik-Radiologe Hoppe.

Die Hephata-Klinik ist eine Fachklinik für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Das MRT hebt nach Angaben von Hephata in erster Linie die Versorgung der stationären und vorstationären Patienten auf das aktuellste Niveau der MRT-Diagnostik. „Das neue Gerät arbeitet schneller, damit reduziert sich die Untersuchungszeit für die Patienten deutlich. Die neue Technologie ermöglicht eine bessere Auflösung der Bildgebung und macht auch kleine Details besser erkennbar“, so Hoppe. Zudem ergäben sich aus der flexiblen Spulentechnologie auch neue Anwendungsgebiete: „Wir können nun neben Aufnahmen vom Kopf, der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule auch Untersuchungen der Gelenke, des Oberbauchs und des Beckens anfertigen. Auch kontrastmitteldynamische Untersuchungen und Untersuchungen in freier Atmung sind möglich.“

Das MRT wurde mit neuen Komponenten auf und um den Magneten des alten MRT aufgebaut. Ein Mehrkanalspulensystem mit neuer Hard- und Software sowie eine neue Raum- und Lichtgestaltung sorgen nicht nur für eine bessere Untersuchungsqualität, sondern auch für eine freundlichere und hellere Atmosphäre. „Durch die Verwendung des alten Magneten haben wir eine gute finanzielle und ökologische Lösung gefunden, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen“, so Hoppe. Er ist Facharzt für Radiologie und arbeitet seit dem 1. April in der Hephata-Klinik. Ist er nicht im Dienst, garantiert die teleradiologische Kooperation der Hephata-Klinik mit der Radiologie Nordhessen eine Befundung der eigenen MRT- und CT-Bilder rund um die Uhr, heißt es in der Mitteilung. Das neue MRT-Gerät sei für die Hephata-Klinik und ihre Patienten ein großer Qualitätssprung.

Körperinneres wird sichtbar gemacht 

Unter Einsatz von Magnetfeldern wird bei der Magnetresonanztomographie (MRT) das Körperinnere Schicht für Schicht sichtbar gemacht. Bestimmte Atomkerne im menschlichen Körper reagieren auf das vom Gerät erzeugte Magnetfeld. Dabei entstehen Signale, die sich je nach Zusammensetzung des Gewebes unterscheiden. Ein Computer rechnet die Signale in Bilder um. Besonders gut lassen sich mit einer MRT weiche Gewebe wie Gehirn, Herz, Brüste oder Bauchorgane darstellen. Geignet ist die Technik auch für Untersuchungen von Bandscheiben, Gelenken, Muskeln oder Blutgefäßen. 

(Matthias Haaß)

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