Frischekur für Kliniken

Die drei Asklepios-Krankenhäuser im Schwalm-Eder-Kreis werden umgebaut

Schwalm-Eder. Die Asklepios-Kliniken Schwalm-Eder treiben den Umbau der Krankenhäuser an den drei Standorten in Ziegenhain, Homberg und Melsungen weiter voran.

Mit Hochdruck wird auf der Großbaustelle an der Asklepios-Klinik in Ziegenhain gearbeitet. Der Ausfall einer Firma aus dem pfälzischen Frankenthal, die den Erdaushub der Baugrube besorgen sollte (wir berichteten), hat den Baubetrieb nur kurzfristig gestoppt, sagt Asklepios-Regionalmanager Dr. Dirk Fellermann.

Zwar könne er nicht sagen, ob das Unternehmen, das kurzfristig ohne Begründung seine Bagger abgezogen habe, insolvent sei, erklärte Fellermann. Aber der Auftrag habe der Firma rechtmäßig entzogen und an einen anderen Betrieb vergeben werden können. Die Baugrube werde nun von derselben Firma ausgehoben, die auch den Rohbau errichte. „Wir haben das ohne Zeitverzug geschickt gelöst“, sagte Fellermann.

Von Oktober bis Dezember vergangenen Jahres war der alte Eingangsbereich abgerissen worden, der Rohbau soll bis Mitte Juli stehen. Ende Oktober soll der Neubau mit kompletter medizinischer Ausstattung in Betrieb genommen werden. Dort befinden sich dann auch der neue Haupteingang und die Notfall- aufnahme. Es werden drei neue Operationssäle gebaut, und in diesem Gebäudeteil entsteht eine Sterilgutaufbereitung. Zudem gibt es eine neue Liegendkrankenanfahrt. Die Asklepios-Klinik in Ziegenhain wird für 23,6 Millionen Euro in drei Bauabschnitten bis Herbst 2011 umgebaut. Parallel werde der Umzug der Frauenklinik mit Geburtshilfe-Abteilung vom Asklepios-Klinikum Homberg nach Ziegenhain vorbereitet, sagte der Regionalmanager – zu Beginn der zweiten Jahreshälfte.

Von Jürgen Köcher

Dialyse-Station und Tageskliniken

Zeitgleich mit dem Umzug der Geburtshilfe-Abteilung nach Ziegenhain wird am Asklepios-Standort Homberg das Angebot der Dialyse-Station erweitert und eine onkoligsche Tagesklinik eingerichtet. Das sagt Dr. Dirk Fellermann. Auch die Asklepios-Klinik in Melsungen wird umgebaut. Einer der drei Operationssäle werde komplett modernisiert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden, erklärt Fellermann. Außerdem wird ein hochmoderner Computertomograf (CT) eingebaut; dafür investiere Asklepios eine halbe Million Euro. Geplant ist außerdem unter anderem der Bau einer psychiatrischen Tagesklinik am Standort Melsungen. (jkö)

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