Drei Mal volles Haus für Allendorfer Laientheater: Große Bühne für Lustiges vom Land

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In Aktion: Inge Noll, Beate Werno, Anneliese Baum und Sabine Schmerer beim Kriminalschwank „Schlachtefest bei Schmidts“.

Allendorf/L.. Über 120 Besucher verfolgten am Freitagabend mit donnerndem Applaus die Vorstellung der Laienschauspieler des Allendorfer Gesangvereins. Insgesamt 13 Akteure im Alter von 16 bis 73 hatten sich seit November intensiv vorbereitet, um nach einem Jahr Spielpause eine perfekte Theatershow zu präsentieren.

An allen drei Theaterabendenden war an diesem Wochenende der Saal im Gasthof Rockensüß restlos ausverkauft.

Sorgten für viel Gelächter: Anneliese und Marlis Schmerer in typischem Allendorfer Platt im Sketsch „Beim Doktor“.

Über 360 Gäste insgesamt besuchten die mit viel Leidenschaft und Humor vorgetragenen Theaterstücke an den drei Wochenendabenden in Allendorf. In den Rollen erlebten sie Gerhard Schmitt, Lisa-Marie Keim, Lena Schmerer, Beate Werno, Sven Werno, Dennis Schmitt, Anneliese Schmerer, Sabine Schmerer , Marlies Schmerer, Inge Noll, Sonja Lau, Lea Schmitt und Anneliese Baum. Für die musikalische Unterhaltung und die Geräusche während des Kriminalschwanks sorgte Karsten Werno.

Seit mehr als 30 Jahren verwandelt sich der Saal im Gasthof Rockensüß regelmäßig in den ersten Wochen des Jahres in ein Schauspielhaus. In diesem Jahr war der Regiestuhl neu besetzt. Anneliese Schmerer, die die Aufgabe viele Jahrzehnte übernommen hatte, bekam mit Inge Noll und Beate Werno gleich zwei Nachfolger.

In diesem Jahr ging es zünftig zu, denn im Schwank „Schlachtefest bei Schmidts“ spielte das Leben auf dem Lande mit all seinen Facetten die große Rolle. Vor dem großen Kriminalschwank startete der Theaterabend mit zwei lustigen Sketchen: „Der moderne Mann“ und „Beim Doktor“ sorgten beim Publikum für viel Spaß und beste Stimmung. Anneliese Schmerer überzeugte in typischem Allendorfer Platt für viel Gelächter im ausverkauften Saal beim Sketsch „Beim Doktor“, zusammen mit Marlis Schmerer.

Der ländliche Kriminalschwank aus dem Jahre 1980 hatte drei Akte, dabei spielten die Akteure erstmals nicht nur auf der Bühne, sondern auch direkt im Saal unter den Besuchern. Nach über zwei Stunden Theaterspiel hatte sich das mehrmals wöchentliche gemeinsame Training an Texten, Theaterspiel und die Arbeiten am Bühnenbild gelohnt, denn das begeisterte Publikum spendete viel Applaus und forderte lautstark Zugabe. (jg)

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