Beim Bläsertag der Landeskirche probten 140 Musiker für eine Uraufführung

Eine Premiere in Blech

Treysa. . Aus Hofgeismar und Hanau, aus Witzenhausen und Wolfhagen und aus vielen weiteren Orten reisten am Samstagmorgen rund 140 Bläser nach Hephata, um neue Bläserliteratur zu studieren.

Die Landesposaunenwarte Ulrich Rebmann und Andreas Jahn hatten sich für den Tag ein Fern- und ein Nahziel vorgenommen. „Wir stellen den Bläsern heute die Musik für den Landesposaunentag am 24. September 2016 in Marburg vor“, sagte Rebmann mit Blick auf das nächste Jahr. Klassische Stücke wie „Ehre sei dem Vater“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und moderne Gospelmusik sollen im September von vielen Bläsern der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Elisabethkirche gespielt werden.

Ein Höhepunkt werde die Auftragskomposition „Come Together Now“ des Komponisten Michael Schütz, so Rebmann. Die Dirigenten Jahn und Rebmann übten sowohl die Einzelstimmen als auch das gemeinsame Spiel, denn das Nahziel für den Tag hieß: Zur Wochenabschlussandacht mit Musik sollte am Samstagabend „Come Together Now“ als Uraufführung in der Hephata-Kirche zu hören sein.

Immer wieder ließen die Dirigenten die Bläser einzelne Passagen erst sprechen und dann spielen, bis auch die letzte Note perfekt saß. Die Tenöre bekamen die Ermahnung, nicht zu laut zu spielen, während die 2. Stimme sich selbstbewusster zeigen sollte. Das Ergebnis der Ganztagsprobe durften die Besucher des abendlichen Konzertes genießen. Sie freuten sich, Gäste einer Uraufführung zu sein, und dankten den zahlreichen Bläsern mit einem herzlichen Applaus.

Von Christiane Decker

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