Aus einer Idee wurde eine Erfolgsgeschichte

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Großer Service- und Werkstattbereich: Blick auf das Firmengelände in der Wierastraße in Treysa. Einen weiteren Standort gibt es in Neukirchen.

Wieder einmal zeigt sich, dass sich Beharrlichkeit, Leidenschaft und eine Vision auszahlen und einen Traum wahr werden lassen können. Denn was als Idee zweier Teenager begann, hat sich zur Erfolgsgeschichte entwickelt.

Das Unternehmen Schwalm-Speed startete im Jahr 1996 mit dem damals 17-jährigen Mark Philipp Pauer und dem ein Jahr jüngeren Christian Bischoff. Der Kfz-Mechaniker-Azubi und der Fachoberschüler gründeten als Freizeitbeschäftigung einen Minibetrieb für Ersatzteile. Heute beschäftigt Mark Philipp Pauer 22 Mitarbeiter. Nach und nach hat er das Unternehmen weiter entwickelt, vergrößert und kontinuierlich modernisiert. Der Name ist geblieben – „Schwalm-Speed“.

Es begann alles mit einem defekten Moped

Dass die beiden Schwälmer Jungs einmal als erfolgreiche Jungunternehmer in der Zeitung landen, war nicht geplant. Vielmehr kamen die beiden aus ganz praktischen Gründen zum eigenen Betrieb. Ein altes Moped war es, das die Idee zum eigenen Ersatzteilverkauf weckte. Die Jungs hatten es geschenkt bekommen und wollten es wieder flott machen. Dabei stellten sie fest, dass Ersatzteile zum Teil schwer und für sie nahezu unerschwinglich zu beschaffen waren. „Und so wurden wir selbst zu Ersatzteilhändlern“, erzählt Pauer. Eltern, Familie und Freunde nahmen die Idee zu Anfang nicht ganz ernst, doch kaum waren die Formalitäten erledigt, lief der kleine Laden. Die Jungs verkauften Verschleiß-, Tuning- und Ersatzteile, was mit der Schule gut in Einklang zu bringen war, denn geöffnet hatte der Handel nur nachmittags. „Anfangs war es tatsächlich schon schwerer, als wir es uns vorgestellt haben“, blickt Pauer nach 20 Jahren zurück. Denn Freizeit hatten er und sein Mitinhaber plötzlich nicht mehr. Zehn Stunden pro Woche berieten und bedienten sie ihre Kunden – in einer Art Gartenlaube mit kleiner Werkstatt. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda nahm der Kundenkreis stetig zu.

Aus Hobby wurde Beruf

Und Unterstützung fanden die Jungunternehmer bei ihren Familien. Nicht ohne Stolz blickt Pauer auf die spannende Zeit zurück. Der Mut hat sich ausgezahlt – aus anfänglicher Leidenschaft für Roller und Mopeds ist professionelle Begeisterung für alles, was vier Räder hat, gewachsen. Und aus dem einstigen Hobby ist ein florierender Betrieb geworden. Schon im Jahr 1997 prognostizierte Pauer im HNA-Interview der Firma gute Zukunftsperspektiven. Und er sollte recht behalten: Heute ist Schwalm-Speed der rundum perfekte Ansprechpartner für Fahrer und Fahrzeug. Das Personal kennt sich in allen Fragen rund ums Auto bestens aus – von Ersatzteilhandel über Wartung, Inspektion, Glasreparaturen, Fahrzeuginstandhaltung bis hin zu Unfallinstandsetzung und Lackieren.

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Das Schwalm-Speed-Team besteht aus Kfz-Meistern, Mechanikern, Karosserie-Fachleuten sowie kaufmännischem Fachpersonal. Nach dem Start in Treysa zog die noch junge Firma 1999 nach Neukirchen um. Im Jahr 2001 wurde der Betrieb in die Baumbachstraße in Treysa positioniert, wo seit 2007 in Vollzeit gearbeitet wird. Im Jahr 2009 wurde eine Filiale in Neukirchen eröffnet und bietet eine zusätzliche Anlaufstelle. 2015 wagte man den Schritt in die direkte Stadtlage: Schwalm-Speed bezog das neue Areal mit erheblich vergrößertem Service- und Werkstattbereich in der Wierastraße in Treysa. In Schwalmstadt stehen den Kunden zehn Werkstattplätze zur Verfügung, weitere sieben am Standort in Neukirchen.

Seinem Motto „Kompetent, preiswert, schnell und fair“ ist Mark Philipp Pauer immer treu geblieben. Ebenso wie viele Kunden dem Unternehmen Schwalm-Speed. „Viele unserer Kunden stammen bereits aus der Anfangszeit des Unternehmens. Sie haben uns begleitet, unterstützt und die Möglichkeiten, die für sie aus unserer kontinuierliche Entwicklung entstanden sind, zu schätzen gelernt.“ So ist aus der Idee zweier Teenager ein erfolgreiches Geschäftsmodell geworden. (zsr)

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