Ehrenbriefe des Landes für zwölf Frielendorfer – Milliarden Stunden fürs Ehrenamt

Im Einsatz für Andere

Ausgezeichnet: Der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker (links) und Bürgermeister Birger Fey (rechts) überreichten die Ehrenbriefe des Landes Hessen an zwölf verdiente Frauen und Männer aus der Großgemeinde. Foto: Rose

Frielendorf. Jeder kann etwas bewegen – diese Überzeugung vertritt nicht nur Frielendorfs Bürgermeister Birger Fey. Auch all die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wissen, was es heißt, selbst mitgestalten zu können. Zwölf besonders engagierten Frielendorfern wurde am Samstagnachmittag der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.

Die Feierstunde in der Kulturscheune gestaltete der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker. Zusammen mit Fey überreichte er die Auszeichnung. Gekommen waren die zu Ehrenden mit ihren Familien sowie Gäste aus der Kommunalpolitik, aus Vereinen, Verbänden und der Kirche.

„Sie setzen sich für mehr Lebensqualität in unserer Gemeinde ein“, freute sich der Bürgermeister. Becker hob hervor, dass sich alle zu Ehrenden über viele Jahre, zum Teil Jahrzehnte, für die Region stark gemacht hätten: „Sie haben ein gutes Für- und Miteinander geprägt.“ Ehrenamt könne man nicht in Geld bemessen.

„Ehrenamtliche Arbeit umfasst 4,5 Milliarden Stunden pro Jahr“, verdeutlichte er. Im Landkreis engagiere sich aktuell jeder dritte Bürger in einem Verein oder Verband beziehungsweise der Kommunalpolitik. „Das sind 60 000 Menschen.“

Das Ehrenamt bekomme eine immer größere Bedeutung. Vor allem in Zeiten klammer Kassen könnten weder Kreis noch Kommunen die wachsenden Aufgaben schultern.

Wer sich im Ehrenamt bewege, der sei über die Maßen wertvoll: „Und dafür gilt ihnen mein persönlicher Dank.“ Überwiegend aller Ehren wert waren kommunalpolitisches Engagement, aber auch langjährige Arbeit in Vereinen.

Geehrt wurden Anita Böhm-Krutzinna aus Todenhausen, Beate Hahn aus Frielendorf sowie Marianne Patzelt aus Obergrenzebach.

Für seine Arbeit in der Ziegenhainer Feuerwehr, sein Engagement im Katastrophenschutz und in der Gewerkschaft der Polizei erhielt Hans-Joachim Barwe aus Obergrenzebach den Ehrenbrief. Ebenfalls zu den Geehrten gehörte Lothar Braun aus Großropperhausen. Die Nadel tragen darf künftig auch Friedrich Haaß aus Todenhausen, der sich unter anderem als Vorsitzender des Tischtennisclubs im Ort und als Gemeindevertreter einen Namen machte.

Gerhard Henkel aus Spieskappel und Georg Hucke aus Welcherod haben sich in überaus hohem Maße für das Gemeinwohl eingesetzt. Hartmut Ide aus Obergrenzebach war unter anderem für die Kirchengemeinde tätig. Walter Nickel aus Großropperhausen, Karl Schmidt aus Spieskappel und Volker Vaupel aus Verna machten mit ihren Ehrenbriefen die fröhliche Schar komplett.

Die Feierstunde endete gemütlich und unterhaltsam bei gemeinsamem Kaffee und Kuchen.

Von Sandra Rose

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