Fußball-Fans vom „Adlerhorst“ hatten gemeinsam Hephata-Spielbesuch organisiert

Die Eintracht hautnah erlebt

Erinnerungsfoto: Mit Eintracht-Trainer Armin Veh (Zweiter von links) wurden Monika Dub, Peter Schütz, Jackie Lee Abshire und Sven Hackenberg (von links) von den Hephata-Werkstätten aus Schwalmstadt fotografiert. Foto: privat

Stadtallendorf. Nur drei Monate nach dem Besuch des Bundesligaspiels zwischen Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim in der Commerzbank-Arena im Mai, waren jetzt erneut Beschäftigte der Hephata-Werkstätten aus Schwalmstadt vom Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Adlerhorst“ Stadtallendorf eingeladen worden – dieses Mal zum Testspiel der Frankfurter Profi-Kicker in Stadtallendorf.

„Die Forderung des Deutschen Fußballbundes, sich gegen Diskriminierung stark zu machen, setzt der Fanclub Adlerhorst durch seinen Einsatz vorbildlich um“, finden die beteiligten Mitarbeiter und Beschäftigten der Hephata-Werkstätten.

Jährlicher Ausflug

Bereits seit etlichen Jahren nehmen die Fans aus Stadtallendorf einmal im Jahr Menschen mit Behinderung kostenlos im Fanbus mit zu einem Heimspiel nach Frankfurt. Dabei übernimmt der Fanclub die Organisation, den Transfer, den Eintritt und auch die Verpflegung im Bus.

Dieses Mal ging es zusätzlich zum Testspiel der Frankfurter Eintracht nach Stadtallendorf – die Partie bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Fanclubs „Adlerhorst“.

In freudiger Erwartung legten vier Männer und drei Frauen aus den Werkstattabteilungen Technische Fertigung und Hauswirtschaft in Begleitung zweier Mitarbeiter des Sozialdienstes der Werkstatt mit einem Kleinbus und einem Auto den Weg von Schwalmstadt nach Stadtallendorf zurück. Mehr als 3000 Besucher sorgten für Stimmung und Atmosphäre, das Wetter war prächtig und das Spiel toll anzusehen.

Nach dem Schlusspfiff schrieben Trainerstab und Fußballer fleißig Autogramme. Nicht allen Gästen aus den Hephata-Werkstätten ist es gelungen, sich Autogramme zu sichern. Umso größer war die Freude bei drei Teilnehmern, dass sie sich für ein Erinnerungsfoto mit Eintracht-Trainer Armin Veh ablichten lassen konnten. (jkö)

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