Einweihung muss warten

Erstes Spiel im neuen Steinwaldstadion erst 2022

Freuen sich auf den 18. Juni 2022: Das Organisations-Team des Einweihungsspiels für das Steinwaldstadion von links Adam Bieracki, Julian Klagholz, Matthias Ernst, Timm Feit, Tobias John und Bürgermeister Marian Knauff, es fehlt Manuel Dietz.
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Freuen sich auf den 18. Juni 2022: Das Organisations-Team des Einweihungsspiels für das Steinwaldstadion von links Adam Bieracki, Julian Klagholz, Matthias Ernst, Timm Feit, Tobias John und Bürgermeister Marian Knauff, es fehlt Manuel Dietz.

Die Einweihung des sanierten Steinwaldstadions in Neukirchen ist abermals verschoben worden: Der neue Termin für die Partie der Traditionsmannschaften des SC Neukirchen und Borussia Dortmund soll 18. Juni 2022 sein.

Neukirchen – Bereits zwei Mal wurde das Spiel coronabedingt verschoben. Das teilt das Organisationsteam aus Neukirchen mit. Die Partie zwischen dem SC Neukirchen und den Dortmundern sollte ursprünglich bereits im Sommer 2020 als Abschiedsspiel für die Knüllkampfbahn stattfinden. Aber auch der finale Kick auf dem Grün, auf dem einst Regionalligafußball geboten wurde, musste pandemiebedingt abgesagt werden. Mit der Absage im vergangenen Jahr stand jedoch auch fest, dass aus dem Abschied der Knüllkampfbahn eine Einweihung für das frischsanierte Steinwaldstadion wird. Zu hoch wären die Kosten gewesen, die bereits außer Dienst gestellte Spielstätte im Neukirchener Stadtpark für dieses eine Spiel wiederherzurichten.

Am 19. Juni dieses Jahres sollte schließlich das Einweihungsspiel angepfiffen werden. Doch auch in diesem Jahr sehen die Organisatoren aufgrund der aktuellen Lage keine Möglichkeit, die Partie in einem angemessenen Rahmen stattfinden zu lassen, heißt es von den Veranstaltern. „Dass wir in diesem Jahr noch immer derart stark durch die Pandemie beeinträchtigt sind, damit haben sicher die wenigsten gerechnet. Eine Komplettabsage stand für uns jedoch nie zur Debatte und so wollen wir auf jeden Fall unser saniertes Steinwaldstadion gebührend einweihen. Wir sind deshalb froh, dass sich die Jungs der BVB-Traditionself sofort darauf eingelassen haben, die Partie noch einmal zu verschieben“, sagt Matthias Ernst vom Organisations-Team.

Im dritten Anlauf soll es dann endlich klappen. „Auch wenn es in diesem Sommer möglich sein sollte, wieder Fußballspiele im Amateurbereich stattfinden zu lassen, wäre dies sicher mit hohen Auflagen und einer stark begrenzten Anzahl an Zuschauern verbunden. Unter diesen Voraussetzungen möchten wir dieses besondere Spiel jedoch nicht durchziehen, zumal auch die finanzielle Belastung bei nur wenigen zugelassenen Zuschauern zu hoch für uns als Verein wäre. Wir hoffen deshalb, dass die Leute Verständnis für die Entscheidung haben und sich auf das Spiel im kommenden Jahr freuen“, erklärt Adam Biernacki, Abteilungsleiter Fußball beim SC Neukirchen.

Die bereits gekauften Karten behalten weiter ihre Gültigkeit. Auch der Ticketverkauf läuft weiter. „Wir möchten einen hochkarätigen Fußballnachmittag bei uns hier im Steinwaldstadion bieten, der noch lange in guter Erinnerung bleiben soll“, so Biernacki. Bei der Umsetzung des Fußball-Events kann das Orga-Team auch auf die Rückendeckung seitens der Stadtverwaltung bauen. „Die Sanierung des Steinwaldstadions ist eines der größten Projekte, die die Stadt Neukirchen in den vergangenen Jahren umgesetzt hat. Da kann es natürlich nur in unserem Sinne sein, diese Spielstätte ihrer Bedeutung entsprechend einzuweihen“, erklärt Bürgermeister Marian Knauff. (Sandra Rose)

Erstes Spiel im neuen Steinwaldstadion erst 2022: Projekt für 1,3 Millionen Euro 

Der Kunstrasenplatz im Steinwaldstadion mit Tartanbahn und Vereinsgebäude wurde von 1988 bis 1990 erbaut. Bis zur Saison 2008/09 wurde der Sportplatz von den Fußballern und Leichtathleten des SC Neukirchen sowie den Kindern der Steinwaldschule genutzt, dann war eine Sanierung nötig. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf über 1,3 Millionen Euro. Der Kostenanteil des Vereins betrug 8000 Euro, das Land beteiligte mit 200 000 Euro. Stadt und Kreis teilten die restlichen Kosten: Neukirchen 661 000 Euro, Kreis 460 000 Euro. Nachdem das konventionelle, mikroplastikbelastete Granulat in Verruf geriet, wurde beim Bau auf unbedenkliches Kork-Granulat umgestiegen.

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