Der elfjährige Lars Itzenhäuser begeistert Familie und Freunde mit dem Nachbau des Jedi-Tempels aus der Star Wars-Filmreihe

Mit fast nichts zum tollen Spielparadies

Nausis. Ein halbes Jahr lang hat der elfjährige Lars Itzenhäuser die Werkstatt seines Vaters in Anspruch genommen und so seinen Traum verwirklicht. Lars ist großer „Star Wars“-Fan und verbrachte sehr viel Freizeit mit dem Nachbauen des berühmten Jedi-Tempels aus der Filmreihe. Die Idee kam dem Jungen Anfang des Jahres, als er für seine große „Star Wars“-Legosammlung einen neuen Platz benötigte.

Not macht erfinderisch

Da es keinen Jedi-Tempel für Legofiguren zu kaufen gibt, musste eine Alternative her, erzählt der Junge.

Das Faszinierende daran: der Elfjährige hat den 85 mal 85 Zentimeter großen Tempel aus einfachen Materialien wie Plastikflaschen, Milchtüten, Stoff und Sperrholz zusammengebaut und mit der Heißklebepistole fixiert. Auch Brandblasen haben den motivierten Jungen nicht aufgehalten, weiter an seinem Tempel zu bauen.

Besonders die detaillierte Innengestaltung des Tempels ist der Kreativität des Jungen zu verdanken. Dabei hat sich der junge Hobbyhandwerker sogar Panzertüren und eine Krankenstation einfallen lassen, um seinen Legofiguren Schutz bieten zu können. Hilfe hat er vor allem von seinem Großvater bekommen, der seinem Enkel jede Menge Material zur Verfügung stellte und dem Elfjährigen sogar einen Akkuschrauber schenkte.

Das Ergebnis seiner Arbeit ist nicht nur für Lars etwas ganz Besonderes.

Freunde begeistert

Die Freunde des Sechstklässlers kommen den Bastler häufig zum Spielen besuchen und sind über den stabilen Tempelbau hellauf begeistert.

Weitere Projekte geplant

Lars arbeitet schon an weiteren Nachbauten wie dem bekannten Raumschiff „Millennium Falcon“, das ebenfalls in den „Star Wars“-Filmen zu sehen ist.

Neben dem Konstruieren und Basteln hat Lars auch andere Interessen wie Schlagzeugspielen. Außerdem möchte er demnächst mit dem Fechten beginnen. Schon heute weiß der Elfjährige, dass er einmal Architekt werden möchte, um seine kreativen Ideen umzusetzen.

„Meine Schulnoten lassen das bis jetzt mit einer Eins in Mathe auch zu“, erzählt er ein bisschen stolz.

Von Linett Hanert

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