Festung Ziegenhain: Bitte an einen Tisch

Schwalmstadt - Seit Jahren bewegt sich in Sachen Sicherheit der Fußgänger in der historischen Wasserfestung in Ziegenhain nichts. Parlament und Ortsbeirat scheinen keine gemeinsame Richtung zu haben. Ändert sich das jetzt endlich? Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anne Quehl.

Wenn man sich den Kraftfahrzeugverkehr als großen Fluss vorstellt, sind unwahrscheinliche Fluten durch die Festung geströmt, ohne dass etwas für Sicherheit und Komfort der Fußgänger geschehen wäre. Seit 2005, als die Hauptstraße durch die Festung von der Bundes- zur Stadtstraße herabgestuft wurde, ist null Komma nichts getan worden. Warum?

Weil kein gemeinsames Meinungsbild, kein Konsens, entstanden ist. Parlament und Ortsbeirat sind nicht zusammen gekommen, und was die Mehrheit will, ist unklar. Klar ist nur, dass viele Kraftfahrer bis hin zu den Landwirten die ungehinderte, zügige Fahrt ungern aufgeben würden. Inzwischen sind zudem Behörden und sogar das Regierungspräsidium im Boot, die Ziegenhain erklären, was richtig ist für die Stadt.

An einen Tisch und alle Karten aufdecken, kann man da nur raten. Scheinbar ist es ja nun endlich soweit. Andernorts schafft man‘s ja auch.

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