In Schwarzenborn gedachte man mit einem großen Feuer dem Johannistag

Flammenmeer am Knüll

Schwarzenborn. Es war ein schöner Sommertag, der am Mittwoch zu Ende ging: Selbst auf dem Knüllköpfchen wehte kaum ein Lüftchen. Umso imposanter wirkten die Flammen, die am Abend in den klaren Himmel empor stiegen. Das feurige Finale war der Höhepunkt der jährlichen Johannisfeier, die viele Besucher aus der Region anlockte und seit Jahr und Tag im Knüll zelebriert wird.

Veranstalter waren die Vereinsgemeinschaft Schwarzenborn, die Stadt und die Kreissparkasse Schwalm-Eder. Bürgermeister Jürgen Kaufmann lenkte durch das knapp eineinhalbstündige Programm. Am Fuße des imposanten Holzstoßes, den die Mitglieder der Feuerwehr Schwarzenborn zusammen mit den Kollegen aus der Knüllkaserne errichtet hatten, erlebten die Gäste eine Mischung aus Musik und Ansprache. Die Helfer der Jungen Union und die Landfrauen standen derweil am Grill.

Mal heiter, mal besinnlich wurde das Publikum unterhalten. Jürgen Liebermann dirigierte die Bläser, die Jungbläser absolvierten einen ihrer ersten Auftritte mit Bravour. Viel Applaus gab es für die Kinder der Knüllköpfchenschule und den „Bananensong“. Zuvor hatte die Ten Sing Gruppe aus Ziegenhain mit Popsongs und handgemachter Musik für Stimmung gesorgt. Die Jugendlichen unterstützten kräftig, als die Gäste zu gemeinsamen Liedern aufgerufen waren. Mit sinkender Sonne wurden schlussendlich die Fackeln entzündet, Pfarrerin Christiane Kunkel hielt dazu die Feuerrede.

Erinnerung an Johannes

Sie erinnerte an Johannes den Täufer als einen durchaus „unbequemen Typ“, der von Gott die Mission erhielt, Jesus, den Messias, anzukündigen. „Buße tun – das heißt, sich öffnen, das Gott kommen kann. Nicht auf die Eselsbank, sondern auf einen Ehrenplatz.“ Man solle und könne sich hierzulande trauen als Christen zu leben.

Von Sandra Rose

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