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Zwei Tote bei Flugzeugabsturz im Schwalm-Eder-Kreis

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Von: Sylke Grede

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Neukirchen. Beim Absturz eines Kleinflugzeuges sind am Donnerstagnachmittag beide Insassen umgekommen. Über die Identität der Toten und die Absturzursache gab es bis Redaktionsschluss keine Angaben.

Das Unglück passierte gegen 15.35 Uhr nahe der Kreisstraße 117, der Verbindung zwischen Neukirchen-Nausis und Ottrau-Immichenhain. Zwei Zeugen haben den Absturz unabhängig voneinander beobachtet und der Polizei gemeldet.

Ein Mann aus Nausis berichtete gegenüber der HNA, dass er an seinem Haus arbeitete als er

Aktualisiert um 21.11 Uhr

Motorengeräusche und bald darauf einen Schlag hörte. Beim Blick nach oben habe er beobachtet, wie die rechte Tragfläche von dem Flugzeug abriss, es drehte sich und stürzte ab. Einzelteile seien durch die Luft geflogen. Die Absturzstelle liegt 500 Meter vom Ortsrand Nausis entfernt in einem Waldstück oberhalb des Bahnradweges.

Die Besatzung eines Hubschraubers suchte nach Wrackteilen. Das Trümmerfeld verteilt sich großflächig auf beiden Seiten der Kreisstraße. In strömendem Regen entdeckten Rettungskräfte schließlich die Absturzstelle und die beiden Toten. Das abgeernte Rapsfeld, auf dem der größte Teil des Wracks niederging, wurde von Polizei und Feuerwehr großräumig abgesperrt.

Ein im Auftrag der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig tätiger Sachverständiger wurde gegen 17.30 Uhr vor Ort erwartet, um die Ermittlungen zur Absturzursache aufzunehmen. Beobachter gehen davon aus, dass die Untersuchung an der Unglückstelle während der ganzen Nacht weiterging, ausgeleuchtet von Feuerwehrleuten. Aus Nausis wurde gestern abend berichtet, dass der Ort bis aus die Durchfahrtsstraße weiträumig abgesperrt sei. Anwohner ließen ihre Fahrzeug e vor dem Ort stehen und gelangten zu Fuß zu ihren Häusern.

Von Sylke Grede und Matthias Haaß

Kartenansicht: Unfallstelle zwischen Nausis und Immichenhain

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