Es geht weiter wie bisher

Fraktionen zufrieden mit Ausgang der Bürgermeisterwahl in Ottrau

Glückwünsche für die Gewinner: Amtsinhaber Norbert Miltz (59, parteilos) wurde nach der Verkündung seines Siegs im Rathaus beglückwünscht. 

Ottrau. Auch in den kommenden sechs Jahren wird Bürgermeister Norbert Miltz (59) die Geschicke der Gemeinde lenken.

Das haben die Ottrauer bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag entschieden. Das Ergebnis war deutlich: Der parteilose Amtsinhaber setzte sich mit 60,3 Prozent gegen Matthias Wettlaufer (35, CDU) und Christoph Wahl (35, Die PARTEI) durch.

Die Kandidaten

Bürgermeister Norbert Miltz zeigte sich am Tag nach der Wahl sehr zufrieden mit dem eindeutigen Ergebnis. „Das zeigt meine Verbundenheit zu den Bürgern. Natürlich werde ich mich auch in den kommenden sechs Jahren bemühen, ein Bürgermeister für alle Ottrauer zu sein.“ Den Kopf in den Sand stecken will Matthias Wettlaufer nach der verlorenen Wahl nicht. „37,6 Prozent gegen den Amtsinhaber. Das ist kein Ergebnis, vor dem ich mich verstecken brauche. Im Gegenteil, ich fühle mich durch das Ergebnis in meinem kommunalpolitischen Engagement bestärkt.“ Christoph Wahl, der seine Kandidatur zurückziehen wollte, dies wegen der überschrittenen Frist aber nicht mehr konnte, wollte sein Ergebnis nicht kommentieren.

Die SPD

Reinhard Becker

Höchst zufrieden mit dem Ergebnis zeigen sich die Sozialdemokraten. Sie hatten Miltz bereits im Wahlkampf offiziell unterstützt. „Das Ergebnis zeigt, dass wir auf den richtigen Kandidaten gesetzt haben. So können wir die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre fortführen, für die es keinen Grund gibt, sie in Frage zu stellen“, sagte Parlamentschef Reinhard Becker.

Die FWG

Beatrice Roß

„Das Ergebnis ist eindeutig, der Bürger hat entschieden“, kommentiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrice Roß das Wahlergebnis. Sie persönlich habe mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. „An der Zusammenarbeit im Parlament wird sich durch den Wahlausgang für die FWG aber nichts verändern. Wir hatten uns bewusst im Vorfeld nicht positioniert.“

Die UWG

Heiner Stumpf

Auch in der UWG-Fraktion hatte man sich dazu entschieden, keinen der Kandidaten zu unterstützen. „Wir haben über die Kandidaten diskutiert und uns innerhalb der Fraktion nicht auf einen Kandidaten einigen können. Deshalb stand es jedem Fraktionsmitglied frei, wen es unterstützt“, sagte UWG-Fraktionschef Heiner Stumpf. „Der Wähler hat entschieden und offenbar hat der Amtsinhaber einen besseren Eindruck in der Bevölkerung gemacht“, kommentiert Stumpf das Wahlergebnis.

Die UWG wolle auch weiterhin in der Gemeindevertretung sachorientierte Politik machen, frei von Parteigeplänkel.

Die Ergebnisse: Amtsinhaber Norbert Miltz setzte sich mit 60,3 Prozent gegen seine beiden Konkurrenten durch.

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