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Freier Eintritt für Kinder in Frielendorfer Freibädern

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Von: Sylke Grede

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Schwimmen ist wichtig: Die Schüler der Ahornschule in Großropperhausen können fast alle schwimmen. Sie freuen sich in diesem Sommer auf freien Eintritt Im Freibad.
Schwimmen ist wichtig: Die Schüler der Ahornschule in Großropperhausen können fast alle schwimmen. Sie freuen sich in diesem Sommer auf freien Eintritt Im Freibad. © Sylke Grede

Frielendorf befreit Kinder vom Eintritt ins Schwimmbad. Die Regelung gilt für alle Kinder unter 16 Jahren. Die Gemeinde macht noch ein weiteres Gratis-Angebot.

Frielendorf – In Frielendorf wird Schwimmen großgeschrieben. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gibt es mit zwei Freibädern, dem Wellness-Paradies und dem Silbersee nicht nur ausgesprochen viele Bademöglichkeiten, jetzt bietet die Gemeinde in den Sommerferien Kindern unter 16 Jahren auch noch Eintritt in den beiden Schwimmbädern im Kernort und in Großropperhausen -– und das nicht nur den Frielendorfer Kindern, sondern allen.

Grundschullehrerin Janina Puschmann findet das super. Gerade ist sie mit 50 Kindern der Großropperhäuser Ahornhorn-Schule im dortigen Freibad. Den Schwimmbadbesuch für die Kinder findet sie sehr wichtig, kritisch sieht sie dagegen, wenn Kinder ausschließlich im Pool im elterlichen Garten plantschen. Wie wichtig ein Schwimmbad vor Ort oder in der Nähe sein kann, belegen die 50 Grundschüler der Ahorn-Schule: Sie können fast alle bereits schwimmen.

Frielendorfer Kinder können gratis Schwimmkurse belegen.

Dafür, dass im Großropperhäuser Freibad Kinder das Schwimmen lernen, sorgt nicht nur die dortige Grundschule, sondern auch Schwimmmeister Michael Lindemann. Er ist nicht nur die Badeaufsicht und gute Seele des Bades. Genau wie sein Kollege Volker Siemon im Frielendorfer Freibad gibt er Schwimmkurse für Kinder. Und die soll es in diesem Jahr gratis geben.

Dieses Angebot der Gemeinde richtet sich allerdings ausschließlich an Frielendorfer Kinder. Eltern sparen dabei 40 Euro.

Anmeldungen sind laut Bürgermeister Jens Nöll nicht mehr möglich, weil die zehn Kurse für 80 Kinder bereits ausgebucht sind. Anfragen dafür habe es sogar aus entfernteren Knüllkommunen gegeben, die zwar Freibäder haben, aber mangels Personal keine Kurse anbieten können.

Michael Lindemann Schwimmmeister
Michael Lindemann Schwimmmeister © Grede, Sylke

Auch beim Stichwort Personal punktet die Gemeinde Frielendorf, denn – das unterstreicht Michael Lindemann – in den Bädern muss über sieben Tage die Woche an zehn Stunden die Badeaufsicht sicher gestellt sein. Neben ihm arbeitet noch Volker Siemon als weitere hauptamtliche Kraft, hinzukommen drei Mitarbeiter aus dem Bauhof und sechs Minijobber.

Dafür, dass sich der Bäderbetrieb in Frielendorf sehen lassen kann, sorgt nicht nur die Gemeinde. „Es engagieren sich für beide Freibäder äußerst rührige Fördervereine“, betont der Bürgermeister.

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