Besucherrekord in Frielendorf

O’zapft is: 800 Besucher feierten Oktoberfest am Silbersee

Frielendorf. Zum dritten Mal feierte Frielendorf am Silbersee Oktoberfest und das - zum ersten Mal - drei Tage lang mit drei verschiedenen Programmpunkten.

O’zapft hieß es am Freitagabend um 20 Uhr beim Fassbieranstich. Rudolf Matheis vom Gemeindevorstand vertrat - assistiert von Thomas Hahn - den erkrankten Bürgermeister Birger Fey und mit dem ersten Schlag saß denn auch der Bierhahn. Leider nicht auch der Dichtungsring: es wurde „etwas feucht“ ums Fass.

Anschließend brannte das Schreckschuss Showtheater aus Malsfeld drei Stunden lang ein Feuerwerk der guten Laune mit ihrem Programm Hüttengaudi ab. Der wandlungsfähige „Gerti“ Teuber trat mal als Superzensi, mal stimmgewaltig als Heino, mal originell als Udo Lindenberg auf und brachte dem zahlreichen Publikum das Jodeln bei.

Die sechs Musiker waren fit an allen Instrumenten, vom Schuhplattler über Helene Fischer bis zu den Schürzenjägern gab es alles zu hören, was eben zum Oktoberfest gehört.

Der Samstagabend war im wahrsten Sinne des Wortes reiner Irrsinn. Der singende Friseur Dirk Schaller, alias Rainer Irrsinn, lockt die Massen in den Silbersee-Stadl. Ob mit Volksmusik, Partyschlager, Oldies und Pophits, der Irrsinn findet immer den richtigen Ton und sein Publikum ist von der ersten Minute an aus dem Häuschen. Bis nach Mitternacht ging die Party und vor der Bühne wurde vier Stunden durchgetanzt und manch Partygast wird heiser vom Mitsingen nach Hause gefahren sein.

Sonntag Frühschoppen

Am Sonntagmorgen klang das Oktoberfest eher ruhig aus, zum Frühschoppen und bis in den Nachmittag hinein sorgte Michael Jansen für Stimmung. Der ehemalige Schlagersänger unter den Fittichen G.G. Anderson und Mallorca-DJ (Bierkönig) spielte mit dem Akkordeon auf und brachte am Mischpult mit den aktuellen Wiesen-Hits auch die müdesten Gäste auf dem Biergarten am SilberseeStadl noch einmal in Schwung. An beiden Abendveranstaltungen lockte außerdem eine Verlosung. Insgesamt fanden rund 800 Besucher den Weg zum Stadl. Das ist im dritten Jahr erneut Besucherrekord und soll 2016 noch einmal getoppt werden. (red)

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