Auszeichnung für Frielendorfer Jugendretter

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Wehr des Monats: Für die Zusammenarbeit von DRK und Feuerwehr im Jugendbereich erhielt die Frielendorfer Feuerwehr eine Auszeichnung der Landesregierung.

Frielendorf. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen verlieh Staatssekretär Werner Koch der Feuerwehr des Kernorts die Auszeichnung „Feuerwehr des Monats".

Damit würdigte Koch im Namen der Hessischen Landesregierung insbesondere die Frielendorfer Jugendretter, den deutschlandweit wohl einzigartigen Zusammenschluss aus Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz.

Seit 2014 haben sich die Jugendretter buchstäblich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Wehrführer Ralf Eberhardt warf in seiner kurzen Begrüßungsrede noch einmal einen Blick auf die Gründung der außergewöhnlichen Jugendgruppe. „Als Andrea Köhler vom DRK Ortsverband Frielendorf erstmals mit der Idee zu mir kam, wurden offene Türen eingerannt.“ Sowohl die Jugendabteilung der Feuerwehr als auch die des DRK hätten zum damaligen Zeitpunkt unter Mitgliedermangel gelitten und daher sei der Schritt Neues zu wagen nicht allzu groß gewesen, so Eberhard weiter: „Lernen bedeutet für uns, dass wir selbst durch unsere Aufgaben immer wieder neu lernen müssen.“

Mit den Jugendrettern sei in Frielendorf etwas Außergewöhnliches geleistet worden, betonte Staatssekretär Werner Koch in seiner Laudatio: „Es stand für uns völlig außer Zweifel, dass es ‘Feuerwehr des Monats’ würdig ist. Es war eine gute und erfolgreiche Idee, Frau Köhler.“ Die Frielendorfer seien mit ihrem Pilotprojekt Vorbild und auf alle Fälle nachahmenswert, brachte es Koch auf den Punkt: „Sie haben die jungen Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Von Menschen für Menschen.“

Als oberster Dienstherr und aktiver Feuerwehrmann war Bürgermeister Thorsten Vaupel der Stolz auf eine der Frielendorfer Feuerwehren anzusehen. Die Kooperation zwischen den beiden Hilfsorganisationen sei einfach klasse, so Vaupel anerkennend: „Wir brauchen Nachwuchs, daher war der Weg richtig.“ Es sei toll, dass das Projekt der Jugendretter in die Praxis umgesetzt worden sei und vor allem auch funktioniere, lobten Landrat Winfried Becker und der Kreisgeschäftsführer des DRK Schwalm-Eder, Manfred Lau übereinstimmend. Die Feuerwehr Frielendorf und der DRK Ortsverband Frielendorf könnten zu recht auf ihre innovative Idee stolz sein, sagte der Landrat: „Wir stehen gerade im ländlichen Raum vor großen Herausforderungen, umso wichtiger ist daher gute Jugendarbeit.“

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