Kreis investiert 2 Millionen Euro

Die Schule in Obergrenzebach wird schick

An das Gebäude der Kleeblattschule in Obergrenzebach wird angebaut. Unter anderem Küche, Mensa und Mediathek sollen in zwei Etagen Platz finden.
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An das Gebäude der Kleeblattschule in Obergrenzebach wird angebaut. Unter anderem Küche, Mensa und Mediathek sollen in zwei Etagen Platz finden.

An der Grundschule in Obergrenzebach tut sich etwas. Fast ein Drittel des Schulgeländes präsentiert sich als Baustelle.

Obergrenzebach – Seit einigen Tagen sind Bauarbeiter und Bagger mit großflächigen Erdarbeiten zugange. Sie dienen laut Landkreis der Vorbereitung für einen Anbau an den bereits bestehenden Gebäudekomplex. Knapp zwei Millionen Euro investiert der Landkreis in den Verwaltungsstandort der Kleeblattschule in Obergrenzebach. Darin sind auch die notwendigen Umbauarbeiten im Altbau sowie eine neue Heizung enthalten.

„Der Ausbau der Ganztagsbetreuung in der Grundschule hat einen hohen Stellenwert im Schwalm-Eder-Kreis. Deshalb schaffen wir sukzessive kreisweit die nötige Infrastruktur, eine Ganztagsbetreuung adäquat anbieten zu können. So auch an der Grundschule in Obergrenzebach, die einen Anbau erhält“, erklärt Landrat Winfried Becker auf Anfrage der HNA.

Der Anbau wird zweigeschossig errichtet. Untergebracht werden dort im Erdgeschoss unter anderem eine Küche mit Essensausgabe, ein Essensraum für die Schülerinnen und Schüler sowie ein Raum für die Ganztagsbetreuung. Im Obergeschoss wird unter anderem die Schulmediathek eingerichtet und es stehen Räume für die Verwaltung sowie ein Lehrerzimmer und ein Differenzierungsraum zur Verfügung.

Drei Schulen, vier Schulhäuser und viele Kinder: Im August 2008 war ein damals in der Schwalm einmaliger Verbund entstanden. Vier Grundschulen arbeiteten zusammen: Die Johann-Heinrich-Schwalmschule mit den beiden Standorten Obergrenzebach und Leimsfeld sowie die Grundschule Seigertshausen und die Grenzebachschule in Niedergrenzebach. Dem Kleeblatt sind zwei Blätter verloren gegangen: Die Schule besteht nur noch aus den Standorten in Ober- und Niedergrenzebach. Obergrenzebach ist der Verwaltungsstandort der Schule, in Niedergrenzebach findet die Ganztagsbetreuung statt. Aktuell besuchen rund 100 Kinder die Schule. Sie kommen aus den beiden Schulstandorten, Seigertshausen, Leimsfeld, Rörshain und teilweise aus Trutzhain. Trutzhainer Kinder sollen allerdings demnächst in der Rotkäppchenschule in Willingshausen eingeschult werden.

Auch in die Kleeblattschule in Niedergrenzebach ist bereits investiert worden. 450 000 Euro sollten in die energetische Sanierung des Altbaus investiert werden. Dazu gehören zum Beispiel der Austausch der Fenster, Dachdämmung und ein neuer Anstrich der Fassade. Hinzu kommt eine neue Fluchttreppe.

Die Fertigstellung der aktuellen Baumaßnahmen ist laut Kreisverwaltung spätestens für das Frühjahr 2022 geplant. (Sylke Grede)

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