Frielendorfer Wellness-Paradies: Ausschreibung hätte 60 000 Euro gekostet

Frielendorf. Zum HNA-Bericht über das Betreibermodell im Wellness-Paradies hat sich der Vorsitzende der CDU Frielendorf, Rainer Sander, zu Wort gemeldet. Sander vermisste in unserer Parlamentsberichterstattung den Inhalt des Antrages der Freien Wähler.

Wie berichtet, wollte die FWG-Fraktion erreichen, dass sich die Gemeinde als Betreiber zurückzieht. Dafür erhielt sie keine Stimme aus den anderen Fraktionen des Gemeindeparlaments. Sander bemängelt weiter, „das Hauptargument für die Ablehnung“ des Antrags fehle. „Das Geschirrklappern im Hintergrund war der HNA wichtiger. Der Antrag der FWG hatte eine europaweite Ausschreibung zum Ziel, deren Kosten mit 60 000 Euro zu beziffern wären und auf die vermutlich – wie beim ersten Mal – niemand ein Angebot abgeben würde. Solch einen sinnlosen Antrag mussten die anderen Fraktionen ablehnen.“

Bei der ersten europaweiten Ausschreibung habe sich seinerzeit nur der Ferienpark beworben und natürlich den Zuschlag erhalten. Rainer Sander: „Ein neuer Betreiber des Ferienparks sollte zudem die Chance bekommen, wieder in den Betrieb des Wellness-Paradieses einzusteigen. Das waren die Hauptargumente gegen den Antrag, der einfach zur Unzeit kommt und damit nichts als Wahlkampfgeplänkel sein kann.“ (aqu)

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