Ab 14. März wieder geöffnet

Großer Frühjahrsputz im Wellness-Paradies am Silbersee

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Alle zwei Jahre mal ohne Wasser: Techniker Björn Franke inspiziert das Schwimmbecken.

Frielendorf/Silbersee. Im Wellness-Paradies am Silbersee läuft die jährliche Revision – man könnte auch vom Frühjahrsputz im XXL-Format sprechen. Allein am vergangenen Mittwoch waren fünf Firmen im Einsatz. 

Die technische Überprüfung findet immer vor den Osterferien statt. Dann ist das Wellness-Paradies für mindestens zehn Tage geschlossen. Dies sei erfahrungsgemäß der besucherschwächste Monat, erklärt Björn Franke vom Technikteam die Terminwahl.

Nur wenige Minuten nachdem die Freizeiteinrichtung am Sonntagabend ihre Pforten geschlossen hatte, rückte die örtliche Feuerwehr an und legte das Schwimmbad trocken. Mit mehreren leistungsstarken Tauch- und Hochwasserschmutzpumpen beförderten die Brandschützer rund 200 Kubikmeter Wasser in die Kanalisation. Das Entleeren der Schwimmbecken ist nur alle zwei Jahre erforderlich.

Frühjahrsputz im Schwimmbad: 4500 Liter Wasser bewegt

Man habe rund 4500 Liter pro Minute bewegt, sagte ein Feuerwehrsprecher: „Das ist auch ein guter Belastungstest für unsere Pumpen.“ Der Einsatz der Feuerwehrpumpen sei wesentlich schneller und darüber hinaus werde die Haustechnik geschont, erklärt Björn Franke: „Auf diese Weise sparen wir einen Tag.“

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich Franke zufrieden. Im Schwimmbecken habe es diesmal nur zwei beschädigte Fliesen gegeben, so der Frielendorfer: „Spätestens in zwei Jahren müssen dann die Silikonfugen erneuert werden.“

Während der Revision sind die Mitarbeiter des WellnessParadieses den ganzen Tag auf den Beinen. Das große Gebäude werde bis in die letzte Ecke geputzt und geschrubbt sowie notwendige Wartungen durchgeführt, sagt Betriebsleiterin Andrea Wetzel.

Wellness-Paradies am Silbersee: Auch Malerarbeiten stehen an

Auch hinter den Kulissen wird gearbeitet: Uwe Nickel zeigt eine reparierte Pumpe.

Neben Grundreinigung und Reparaturen stehen auch Malerarbeiten auf dem Programm. Hierfür ist Uwe Nickel zuständig. In diesem Jahr erneuert der gelernte Maler unter anderem im Bistrobereich den weinroten Anstrich. Ein Einsatz, der sich bezahlt macht. Die Gastronomie werde sehr gut angenommen, freut sich Wetzel. Um der Nachfrage gerecht zu werden, habe man kürzlich Kühl- und Gefrierzellen eingebaut, fügt Björn Franke an: „Fünf Kühlschränke konnten so ersetzt werden. Das spart Arbeit und senkt die Energiekosten.“

Auch hinter den Kulissen, besser gesagt im Technikbereich unter dem Schwimmbecken im Keller, wird kräftig gearbeitet. Nach neun Jahren Nutzung haben Rost und der Zahn der Zeit an so manchen Stellen unerbittlich genagt. Die schlimmste Arbeit sei immer die Reinigung der Schwallwasserspeicher, so der Haustechniker: „Dazu müssen wir Schutzanzug und Atemschutzmaske tragen.“

Um das große Becken mit Wasser zu füllen, sind drei Tage eingeplant. Es ginge auch schneller, dies könne sich aber negative auf das Material auswirken, erklärt Björn Franke. Voraussichtlich am 14. März soll der XXL-Frühjahrsputz fertig sein und das Wellness-Paradies im frischen Glanz erstrahlen.

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