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In Obergrenzebach kamen 2600 Euro fürs Ahrtal zusammen

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Von: Sandra Rose

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Schrott wurde zu Geld: von links Ortsvorsteher Markus Mühling, Daniel Barwe, Eugen Siebert, Gerhard Schmitt und Friedhelm Schlitt.
Schrott wurde zu Geld: von links Ortsvorsteher Markus Mühling, Daniel Barwe, Eugen Siebert, Gerhard Schmitt und Friedhelm Schlitt. © Daniel Barwe

Nach dem großartigen Erfolg der ersten Altmetallsammlung im Frühjahr 2021 fand im Herbst in Obergrenzebach erneut eine Altmetallsammlung statt.

Obergrenzebach – Dabei wurden insgesamt 7537 Kilogramm Eisen, Zink, Aluminium und Kabel von den Obergrenzebächern und den Bewohnern anderer Ortsteile gespendet. Hieraus konnten durch den Verkauf an einen Schwälmer Schrotthandel genau 1327,10 Euro erzielt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Deutsche Post, in Vertretung von Friedhelm Schlitt, stockte die Sammelaktion mit 600 Euro auf, und durch weitere private Spender entstand ein Gesamtbetrag in Höhe von 2600 Euro.

Die Spenden gingen zum einen an ein Projekt am Dorfgemeinschaftshaus in Obergrenzebach und zum anderen an Bewohner des Ortsteils Altenahr-Altenburg, die von der Flutkatastrophe im Juli 2021 betroffen sind.

Die Übergabe der Spende im Ahrtal erfolgte im Dezember. Einige Freiwillige machten sich mit einem Konvoi aus fünf Autos inklusive Anhängern auf die über 250 Kilometer lange Reise nach Altenahr-Altenburg.

Alle Autos waren voll bepackt mit vielen kleinen und großen Sachspenden, vier Fahrrädern, einem Tannenbaum, insgesamt 13 Meter ofenfertigem Brennholz, selbstgebackenem Kuchen und vielen weiteren Aufmerksamkeiten.

Die Besichtigung des Dorfes vor Ort ergab ein schreckliches Bild und löste tiefe Betroffenheit bei den Mitgereisten aus, so der Bericht, der uns kürzlich erreichte. Die Familien im Ahrtal bedankten sich bei allen Helfern und waren glücklich über die kleinen und großen Aufmerksamkeiten. (Sandra Rose)

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