Buntes Programm

40 Jahre Frielendorf: Verwaltung bot Blick hinter die Kulissen

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Mitmachaktionen: Beim Tag der offenen Tür im Frielendorfer Rathaus präsentierten sich neben der Verwaltung die Vereine und Gruppen, wie hier die Streuobstgruppe.

Frielendorf. Bürgermeister Birger Fey begrüßte am Samstagnachmittag zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Tür  im Frielendorfer Rathaus. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gemeinde hatte die Verwaltung ihre Pforten weit geöffnet und gewährte einen Blick hinter die Kulissen.

Am 1. Januar 1974 entstand als Ergebnis der hessischen Verwaltungs- und Gebietsreform die Großgemeinde Frielendorf in ihrer heutigen Form. Gründungsvater und erster Bürgermeister der ehemaligen Bergbaugemeinde war Gerhardt Weitzel (SPD).

Es ist zusammengewachsen, was keineswegs von vornherein zusammengehörte. Damals dachte man in Frielendorf noch vielerorts in den Kategorien „Vor dem Wald und hinter dem Wald“ und zwischen den ehemals eigenständigen Gemeinden herrschte ein eher angespanntes Verhältnis, ließ Hausherr Birger Fey die Zeit der großen Gebietsreform noch einmal Revue passieren und erinnerte die Zuhörer unter dem Frielendorf Wappen an die Umbruchszeit vor 40 Jahren.

Mittlerweile habe sich eine eigene Frielendorfer Identität entwickelt und trotzdem habe jeder Ortsteil seinen eigenen Charakter gewahrt, war sich der Verwaltungschef sicher und verwies dabei auf das Denkmal vor dem Rathaus. 15 Basaltstelen, mal rund mal kantig, gruppieren sich dort um einen 16. mit dem Gemeindewappen und verdeutlichen die Gemeinschaft.

Bei strahlendem Sonnenschein nutzten dann Hunderte Besucher den Tag der offenen Tür für einen entspannten Nachmittag. Im Bürgermeisterzimmer lagen Fotoalben aus und luden zum Schmökern ein. Bei Kaffee und Kuchen erinnerten sich Frielendorfer an alte Zeiten.

Die Mitarbeiter des Rathauses erklärten den Besuchern die Abläufe, aber auch Zwänge innerhalb einer modernen Verwaltung. Vor dem Rathaus präsentierte die Feuerwehr ihren Fuhrpark und auch für die jüngsten Frielendorfer war gesorgt.

Jugendpflege und kommunale Kindergärten hatten sich ein buntes Programm ausgedacht. Wer mochte konnte, gut gesichert durch Jugendpfleger Thomas Trieschmann, auf Bäume klettern, ein Schnitzmesser in die Hand nehmen oder sich einmal an der Apfelpresse der Streuobstgruppe Frielendorf ausprobieren.

Neben der Gemeindegeschichte gab es auch einen Blick in die Mobilität der Zukunft: Zahlreiche Frielendorfer nutzten die Gelegenheit und erfuhren sich im wahrsten Sinne des Wortes ihre Gemeinde mit einem Elektroauto von EAM leise und vor allem umweltschonend.

Von Matthias Haaß

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