Frielendorf

Künftige Nutzung des ehemaligen Schröder-Areals

Nach dem Abriss der Metallbaufirma Schröder in Frielendorf gibt es bereits eine grobe Planung der Gemeinde, ins Detail soll es noch im Januar gehen.
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Nach dem Abriss der Metallbaufirma Schröder in Frielendorf gibt es bereits eine grobe Planung der Gemeinde, ins Detail soll es noch im Januar gehen.

Mit dem Abriss der ehemaligen Sibra-Firmengebäude in der Hauptstraße in Frielendorf rückt noch einmal die künftige Nutzung des Areals in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kindergarten und zur Feuerwehr in den Fokus. Bürgermeister Thorsten Vaupel informiert.

Frielendorf – Die Gemeinde habe in 2020 die Liegenschaften Hauptstraße 11 und 13 nach langen und zähen Verhandlungen mit dem Eigentümer erwerben können. Für die aufstehenden Gebäude – Wohnhaus, Bürogebäude und Lagerhalle– wurde von der Gemeinde im Zuge der Dorferneuerung ein Förderantrag für den Abbruch gestellt. Dieser wurde im Juni 2021 bewilligt. Durch den Technischen Prüfdienst Hessen (TPH) sei bei der Prüfung des Feuerwehrhauses im Kernort Frielendorf mehrfach festgestellt worden, dass die Anforderungen einer Vorschrift im Hinblick auf die Anordnung der Pkw-Zufahrt und Alarmausfahrt nicht erfüllt werden, erklärt Vaupel.

Die Zugänge, An- und Abfahrten, Stauraum und Übungsfläche seien durch die geringe Breite der Zufahrtstraße „Zum Kindergarten“ nicht verkehrssicher gestaltet. Deshalb solle nach dem Abbruch der Bestandsgebäude die freiwerdende Fläche neu gestaltet werden. Nach der für den Förderantrag erforderlichen Grobplanung ist Folgendes zur Neugestaltung geplant:

  • Anlage einer Verkehrsanlage als Einbahnstraße
  • Anlage von Stellplätzen
  • Herstellung eines Übungsplatzes/Ausweichparkplatzes für die Feuerwehr

Dies sei eine Grobplanung und die Feinplanung erfolge noch, betont Vaupel . Mit der Feinplanung werden alle von dieser Maßnahme Betroffenen (Feuerwehr, DRK und Ortsbeirat) beteiligt. Für Anfang Januar 2022 ist hierzu ein erstes Gespräch geplant.

Die Zufahrt zur Kindertagesstätte (Eichwiesenweg 19) erfolgt bereits seit mehreren Jahren über den „Eichwiesenweg“ (Haupteingang). Dort befinden sich auch die erforderlichen Parkmöglichkeiten für Personal und Besucher. Die Kindertagesstätte und auch der Friedhof können über die Zufahrt am Feuerwehrhaus nur fußläufig erreicht werden. Das Parken von Fahrzeuge (auch das kurzzeitige zum Bringen und Abholen der Kindergartenkinder), mit der Ausnahme der Kfz der Anwohner und Einsatzkräfte, ist bereits seit längerer Zeit in dieser Straße nicht mehr zulässig, unterstreicht Vaupel. (Sylke Grede)

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