Weniger leerstehende Geschäfte

In Frielendorfs Mitte geht’s voran

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Ein Dorf mit Geschäftsstraße: Frielendorf kämpft geht leerstehende Läden in der Hauptstraße. Inzwischen hat sich der Leerstand verringert. 

Frielendorf. In Frielendorfs Mitte tut sich etwas. Blickte man in der Hauptstraße vor zwei Jahren noch in viele leere Schaufenster, so ergibt sich jetzt ein anderes Bild.

Der ehemalige Schleckermarkt, das verwaiste Tourismusbüro und die leere Metzgerei sind inzwischen Geschichte. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Dorfentwicklungskonzepts hat sich einiges getan, ist Bürgermeister Birger Fey überzeugt.

Und in der Tat, beim Streifzug durch die Dorfmitte sieht man erste Ergebnisse. Einige Beispiele: Im ehemaligen Schleckermarkt, der nur noch mit gähnend leeren Schaufensterfronten auf sich aufmerksam gemacht hatte, hat sich ein Geschenklädchen angesiedelt. Aus dem einstigen Tourismusbüro, das ins Rathaus umgezogen war, ist ein Café geworden. In unmittelbarer Nachbarschaft hat zudem eine Hebammenpraxis eröffnet. Den leeren Fahrradladen hat ein Polsterer übernommen. Und schon seit längerem können die Kunden wieder in der Metzgerei einkaufen. Damit hat sich aus Sicht von Fey die Initiative der Gemeinde und des Ortsbeirats bewährt. Für zwei Modelle im Kampf gegen leerstehende Geschäfte hatte in der Vergangenheit der Frielendorfer Ortsbeirat geworben. Zum einen sollte ein niedriger Mietpreis Anreiz für eine Geschäftseröffnung sein, zum anderen könnten sich Geschäftsleute die Ladenfläche und damit den Mietpreis teilen.

Von Sylke Grede 

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