Kommentar zum Brand in der Flüchtlingsunterkunft: Moment des Schocks

Frielendorf. Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft - allein diese Information schockte zunächst. Sorgenvoll fragten sich die Menschen, ob auch in unserer Region ein abscheulicher Anschlag auf Asylsuchende Realität geworden sein könnte. Ein Kommentar dazu von Anne Quehl.

Ein Aufatmen folgte schon während der dramatischen Löscharbeiten - ein Feuer, das unterm Dach ausbricht, kann kaum von außen verursacht worden sein.

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Beklemmung blieb. Da waren die unversehens obdachlosen Familien, die gegenüber dem brennenden Haus kauerten, Kinder mit nackten Füßen auf dem Asphalt, ein Mann mit einem Säugling, ein Kleinkind, das den Horror in einer Kinderkarre verdämmerte. Ein erbarmungswürdiges Abbild der Not von Menschen ohne Heim oder Zuflucht.

Aber das Allerwichtigste: Niemandem ist etwas passiert, die Menschen erhielten Hilfe und ein Dach über dem Kopf. Glücklicherweise waren in dem Gebäude intakte Rauchmelder. Diese gehören ohne Wenn und Aber in jede Wohnung, sie retten Leben.

Brand in Frielendorf

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