Sieger mit vier Beinen

Auf die Plätze, fertig, los: 80 Teams beim Schwälmer Hunderennen am Start

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Rennleiter Helmut Prinz aus Schrecksbach, Hund Khaleesi und Andreas Houska aus Fritzlar am Start kurz vor dem Rennen in Obergrenzebach.

Obergrenzebach. Hund und Herrchen sind ein eingespieltes Team: Dies bewiesen die Teilnehmer des achten Schwälmer Hunderennens in Obergrenzebach auf eindrucksvolle Weise.

Trotz regnerischem Wetter waren über 80 Teams beim Schwälmer Hunderennen in Obergrenzebach am Samstag am Start.

Der Hundesportverein Obergrenzebach und die Ortsgruppe Knüll-Obergrenzebach des Vereins für Deutsche Schäferhunde hatte das Spektakel wie in den Vorjahren wieder perfekt auf dem Hundeplatz organisiert. 

Start in verschiedenen Leistungsklassen

Um Chancengleichheit zu wahren, wurden die Hunde vor dem Start in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt. „In der Kategorie Klein laufen Hunde bis 30 Zentimeter Größe, in der Kategorie Mittel bis 50 Zentimeter und in der Kategorie Groß über 50 Zentimeter“, erklärte Michael Wett vom Hundesportverein Obergrenzebach am Rande des Rennens anhand einer Schablone. Rasse und Alter spielten dagegen keine Rolle.

Katrin Wagner aus Rengershausen mit Balu.

Vom Schäferhund über Bulldoggen bis hin zum kleinen Mops war alles vertreten. Es waren neben den Teilnehmern aus der heimischen Region Knüll und der Schwalm auch Teilnehmer aus dem Vogelsberg und aus dem Bezirk Kassel am Start.

60 Meter lange Strecke

Auf dem ganzen Platz herrschte lockere Atmosphäre. Egal ob Mensch oder Tier, alle genossen die familiäre Atmosphäre auf dem Hundeplatz am Rande des Frielendorfer Ortsteils. Die 60 Meter lange Strecke war perfekt präpariert, mit Zäunen gesäumt und mit Flatterband markiert worden. 

Gestartet wurde aus der Startbox oder direkt aus der Hand der Hundebesitzer. Das Startsignal gab Vereinsmitglied Helmut Prinz, die Stoppuhr bediente Dieter Vaupel. Manche Hundehalter lockten ihre Rennläufer mit dem Lieblingsball im Zielbereich an, um eine Bestzeit zu laufen.

Luisa Houska aus Fritzlar mit ihrem Hund Jessi.

Alle Sieger konnten sich über einen Preis oder Pokale freuen. „Außerdem kann jeder Teilnehmer bei einer großen Tombola einen Preis gewinnen“, sagte Vereinsvorsitzender Horst Tschepa. Auch bei der achten Auflage des Hunderennens stand der Spaß klar im Vordergrund. Allen Hundefreunden und auch den Hunden selbst war die Freude an der spielerischen Bewegung sichtlich anzusehen. Dem konnte auch Luisa Houska aus Fritzlar nur zustimmen: „Jessi rennt einfach unglaublich gern los.“ Bei Würstchen, Kaffee und Kuchen klang der Tag zwar regnerisch, aber fröhlich aus.

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